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jährlicher Zinsen von seinen Gütern zu Sundremda (wo im Jahre vorherauch sein Vetter Herborto (8) angesessen war), Schwarzburgischen Lelms,und zwei Jahre darauf von seinem Besitzthum im Dorfe Teutleben beiBüttstedt eine Hufe und einen befestigten Rittersitz dem Kloster Oldisleben,dem dies der Landgraf Albert von Thüringen am 16. Mai 1301 zueignete,ebenso rvie am 2. Mai 1302 noch vier Hufen in der Flur von Teutleben,deren sich Heinrich von Witzleben und die Brüder Ludwig und Gottfriedvon Teutleben zu Gunsten des Klosters verziehen hatten.
Heinrich von Witzleben hatte diese Besitzungen vom LandgrafenAlbert dem Unartigen zu Lelm gehabt. Er blieb in dessen Gefolge, wiewir aus einer am 11. April 1305 auf der Wartburg ausgestellten Urkundeersehen, während Vettern von ihm sicli zur Partei Friedrichs mit der ge-bissenen Wange und Diezmanns, der Söhne Alberts, schlugen.
Im Jahre 1313 überliess Heinrich wieder dem Kloster Ilm eine HufeLandes zu Barchfeld (Schwarzburgisches Lehn), die er mit seinem SchwagerOtto von Hof gemeinschaftlich besass, und 1315 dem Kloster Georgenthalzwei Hufen zu Apfelstedt (Kefemburgisches Lehn). Im Jahre 1326 verkauftenHeinrich von Witzleben, Katharina, seine Gemahlin, zugleich mit ihrerSchwester Jutta*) und Andere dem Kloster der weissen Frauen in Erfurteinige Hufen und sonstige Güter in der Flur des Dorfes Molsdorf. Wahr-scheinlich stammte Heinrichs Gemahlin aus dem alten Geschlechte derervon Molsdorf und war er durch sie in den Besitz dieses Gutes gekommen.
Er wird noch oft, meist in Schwarzburgischen Urkunden, als Zeugeund Bürge aufgeführt, z. B. am 24. November 1338 als Ritter, zusammenmit Conrad von Witzleben und Christian, dessen Bruder, und am 21. Januar1340 als Vetter von Friedrich von Witzleben zur Elgersburg, als dieserdas Seelgerede zu Ichtershausen stiftete.
Am 19. November 1342 wird er genannt „Heinrich von Witzleben,genannt von Molsdorf, Ritter" und 1344 „Heinrich von Witzleben, vonHermannstein, Ritter", wonach ihm also das berühmte Molsdorf und einTheil jenes kleinen (I. Tbl. S. 58 zu erwähnenden) Felsennestes gehörten. Beidesvererbte er auf seinen Sohn den Ritter Dietrich von Witzleben zu Molsdorf.
Dagegen verkaufte er noch in seinen alten Tagen, 1353, seine zu
*) Die Stelle lautet: „ bona in campis villae Mollesclorf, quae Heynricus
de Witzeleyben, Katharina uxor sua legitima una cum Jutta sorore sua et aliidicto conventui vendiderunt." („sua" hinter sorore ist jedenfalls auf Katharina, nichtaber auf Heynricus zu beziehen.)