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1. Th. 1. H. (1869) Die älteste Geschichte
Entstehung
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Schwarzburg. Wahrscheinlich durch diesen letzteren Besitz erlangte erendlich die Kitterwürde, während er bis 1365 immer nur Ivnecht genanntwurde. Wenn wir auch nur diese beiden Besitzungen Conrads kennen,so muss er wohl noch andere Keichthümer besessen haben, da er wegender Schulden, die vom Kaiser Günther herrührten, zu den Gläubigern derGrafen von Schwarzburg gehörte.

Nach dem Jahre 1377, wo er nebst seinem Sohn Dietrich aus-drücklich als Ritter bezeichnet wird, kommt Conrad nicht mehr vor.

Conrads Sohn, den Kitter Dietrich von Witzleben, finden wirvon 1361 an oft als Vasall und Rathgeber der Grafen Jobann und Günthervon Schwarzbürg erwähnt, die unter andern ihm sowie den Rittern Ludolfvon Willersieben, Dietrich von Berlstedt und Otto von Hof am 12. Jan. 1382die Veste Schwarzburg mit allen Einkünften und Nutzungen übergaben; dieRitter .mussten jedoch versprechen, den an der Burg Theil habenden Grafenjederzeit mit derselben gewarten zu wollen (sie waren also der Grafen Burg-männer und Amtleute auf derselben). Dietrich, der in dieser Urkunde„Küchenmeister" genannt wird, kommt 1383 noch ein Mal vor; ob erNachkommen hinterlassen, wissen wir nicht.

c. Die Ritter Dietrich und Beringer von Witzleben zuGrummerstedt und Böslehen.

1358—1407.

In der letzten Hälfte des 14. Jahrhunderts erscheint der Name Dietrichin unserer Familie so oft, dass es schwer fällt, die Träger desselben zuunterscheiden und sie nicht mit einander zu verwechseln. Wh - findennämlich:

1) Den Ritter Dietrich, Sohn des Ritters Conrad, 1361—1383,

2) den Ritter Dietrich zum Wendelstein, Sohn des Hofrichters Christian,1350—1399,

3) den Knecht Tizel, zu Wölfis gesessen und Voigt zu Wachsenburg,Herborto's Sohn, 1322—1378,

4) den Ritter Dietrich, Sohn des Ritters Hermann, 1361—1366,

5) den Ritter Dietrich zu Molsdorf, Voigt zu Eisenach und Creuzburg,des Ritters Heinrich Sohn, 1368—1383.

Ausserdem kommt noch im Jahre 1358, als die Grafen Günther undJohann von Schwarzburg sich mit den Landgrafen Friedrich und Balthasar