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1. Th. 1. H. (1869) Die älteste Geschichte
Entstehung
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Ihr erster Grundbesitz war jedenfalls Witzleben. Durch den Besitzdieses sowie sonstigen freien Eigenthums zu Nahwinden, Alkersleben, Nohra,Hain u. s. w. gehörte sie zu den reichsunmittelbaren Geschlechtern Thü-ringens, welche Eigenschaft sie jedoch im Laufe der Zeit nicht zu bewahrenvermochte.

Ausser diesem freien Eigenthum besass die Familie bis zu Ende des13. Jahrhunderts nachweislich noch Güter zu Lehn:

Von Sehwarzburg:- in Kirchheim, Gross-Liebringen, Barchfeld, Elx-leben, Kirch- und Sund-Bemda; von Kefernburg: in Osthausen; von Kranich-feld: in Eischleben und von Hennoberg: in Wechmar und Ohrdruff;

ferner einen Hof in Erfurt und schliesslich als Pfand das bedeutendeSchloss Elgersburg mit dem dazu gehörenden Gebiete.

Die einzeln genannten Dörfer liegen alle nicht weit, theils sogar inunmittelbarer Nachbarschaft von Witzleben, so dass also dieser Stammortunseres Geschlechts auch den Mittelpunkt des ersten' Grundbesitzes bildete..

Vielleicht war Witzleben, das in einer im Archiv zu Sondershausenbefindlichen Denkschrift aus dem 16. Jahrhundert als seit jeher reichs-unmittelbar bezeichnet wird, ursprünglich eine grössere aus den genanntenfreien Gütern bestehende Herrschaft, welche später unter die verschiedenenBesitzer zersplittert wurde. Nach der Zerstörung der Burg Witzleben imGrafenkriege (s. Th. II. S. 2) wurde dieselbe nicht wieder aufgebaut unddie unmittelbar dazu gehörenden Güter gingen im 14. und 15. Jahrhundertder-Familie verloren (durch Verkauf); jetzt ist Witzleben eine Schwarzburg-Sondersliausen'sche Domäne und Nichts' als der Name erinnert an unserGeschlecht, auch nicht die geringsten Spuren sind von der ehemaligen.Stammburg vorhanden.