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[Folge 1] (1878)
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Ein Schreiben des Generals Grafen Holtzapfel gen. Melander d. d. Cöln 16. Dec. 1645 an den Landgrafen Georgenthält bezüglich Ernst Albrecht's v. Eberstein folgende Stelle:Sonsten thue Ew. frstl. Gdn. Generalwachtmeisters des vonEbersteins (: welcher sowohl seiner kriegserfahrenheit, als alter vertrauter freundtschafft halber mir von hertzen lieb vndt an-genehmb sein soll:) mit verlangen erivarten" (s. v. E., Gesch. 936).

Der Landgraf nennt sich selbst in einem Schreiben v. 14. April 1646 an Ernst Albr. v. E. ( s. v. E., Gesch. 1024)des Herrn Generallieutenant getreuer guter freund bisz in tod."

Der Feldmarschall Graf Gu e b ri an t sagt in einem Schreiben an den französischen Gesandten in Kassel Herrn Beau-regard d. d. Rinteln 23. Oct. 1642 (s. v. E Gesch. 737) bezüglich Ernst Albrechts v. E.:Le General Major es ticy, quiest vn fort honnete homme, avec vingt-quatre Compagnies de Cavalerie."

Von sich selbst sagt Ernst Albrecht v. E. in einem Schreiben an den schwed. Generalmajor Bötticher d. d. Glückstadt7. Juli 1658:Für meine Person bin ich kein Glückstädter, die dennoch auch gleichwol ehrliche Leute seyn: Und ist meinName so gar unbekannt nicht" (s. v. E., Gesch 1066).

53.

S. 1047.

Ernst Alb recht von Eberstein 1648 nnd 1649 kaiserl. Feldmarschall Lieutenant befindet sich unter den100 kaiserl. Offizieren, derer Bildnisse der Gen.-Feldm. Graf v. Buchlieim 1649 anfertigen und in ein Albuin Honori Sa-ervm betitelt zusammenstellen Hess. Sein Bilduiss trägt die Umschrift:Ernestvs Albrecht Dominus ab Eberstein, S. C.Eq. M. Consiliarivs Avlicvs Gen. Campi Vice Marcschallvs Equitum Colonellus A° 1649".

S. 1053 u. Nr. 1087.

Nr. 04. Schreiben des Kurfürsten Johann Georg 1. von Sachsen an die Rom. Kaiserl. Maj. vom 2. April 1655, Ernst Albrecht'sv. E. rückständigen Sold betreffend.

Allergnädigster lierr. Nachdem an E. kais. Maj. vmb meine Iuterceszion dero gewesener General-FeldtmarschalchLieu-tenant Ernst Abraham (m. h. Albrecht) von Eberstein etc. vermittels Inschlusz (Gehofen 21. Marty 1655) unterthäuigst an-suchung gethan: So habe ich zwar darmit E. kaiserl. Maj. bej dero bekanten hochwichtigen Reichs u. andern geschafften zubehelligen angestanden, gebühre mir auch nicht, deroselben ziel u. mas zu setzen, weszen Sie sich gegen dero gewesenenkriegsOfficirer zu bezeigen: Jedennoch aber in anmerckung seines darein gesetzten guten Vertrauens u. das er dadurch Ver-gnügung zu erhalten verhofft, habe Ich Ihm solche nicht verweigern wollen, E. kaiserl. Maj. gehorsamst ersuchende, Siewollen erwehnten von Eberstein zu dero kaiserl. gnaden u. gebührlicher unmasgeblicher bezeigung recommendirt gehaltenvnnd dieser meiner Ihm zu gnaden gemeinten Vorschrifft ersprieszlich geniesen zu laszen, gnädigst geruhen. U. E. Kais.Maj. Verbleibe etc. D. Dressden den 2. April 1655. Johann George.

Entwurf des Schreibens im k. Hauptstaatsarchiv zu Dresden.

S. 1063.

1656 trat in den Palmenorden u. fruchtbr. Gesellsch.:

657. Ernst-Albrecht von Eberstein,

General - Feldmarschall.

Der Wohlverdiente. Feldpoley. Heilet wunderlich.

(Name) (Gewächs) (Wort)

G. Neumark, a. a. O. 398.

55.

S. 1070, zu Nr. 872.

1659 Nov. 21. Der König in Dennemarek schreibt nach erhaltner Victorie auff Fühnen an die Herren Geueral-Staten(enthält auch den Schluss).

Wir Eridrich etc. Nachdem wir von unsern Feld-Marschallen, Emst-Albrecht von Eberstein und Jolian Schack,eine gleichlautende Relation empfangen, dasz Gott der Allerhöchste am Fridrichs-Tage, war der 14. dieses Monats, Unsernund unsrer Alliirten, und Er. Hoehmög. conjungirten Truppen auff der Insel Fühnen eine so herrliche Victorie verliehen, in-dem sie unsern Feind den Schweden in einer öffentlichen Bntaille geschlagen und niedergeleget, und zwar auff eine solcheWeise, dasz die Uberbliebenen mit der Flucht nach Nieburg 3ich retiriren, und folgends mit allen Standarten, Fahnen undder ganlzen Artillerie auff Discretion ergeben müssen, immaszen allein der Pfaltzgraf von Sultzbach und Feldmarschall Stein-bock vor ihre Personen in einem Fischer-Boote iibern Belt nach Seeland entkommen, Boy welcher Bataille Er Hoehmög.Trouppen und Officirer, die die Herren uns jüngst zum Succurs überschicket sich so tapffer und Maunhnfft erwiesen, daszihnen deszhalben mit Rechte Ruhm, Gotte aber vorausz Ehre und Danck zu gehen. Als haben wir nicht können vorbey gehen,En. Hoehmög. solches hiemit Freund-Nachbarlich zu notifleiren; Soudern zu dem Ende unsern Residenten und Lieben Ge-treuen Petruin Gharisium in specie befehlicht, En. llochmög. hiervon weitläufftigern Bericht zu thun; Nicht zweifelnde,E. Hoehmög. werden sich über die herrliche Victorie mit Uns erfreuen. Womit wir E. llochmög. in den Schutz GOttesbefehlen. Gegeben in Unsrer Residentz zu Coppenhagen den 21. Novembr. 1659. Friedrich.

Aus der Beilage zur Leipziger Zeitung v. 1. Januar 1860.

56.

S. 1083.

1666 Januar 1. Besiedlung vor den General-FcldMarschalch Herrn Emst Albrccht von Eberstein.

Von Gottes gnaden Wir Johann Georg der Andere Herzog zu Sachsen, Jülich, Clev und Berg, des heiligen RömischenReiches ErzMarselialch und Churfiirst, Landgraff in Thüringen etc. Uhrkunden hirmit und bekennen, Welcher gestalt Wirbewogen worden, den WohlEdlen unsern lieben getreuen herrn Ernst Albrechten von Eberstein, Rittern zu Gehofen und Pass-bruch Erb- und Gerichtsherrn, Köuigl. Majest. zu Dennemarek und Norwegen gewesenen GeneralFeldMarschalchen und Gou-verneur über dero Milice, ümb seiner guten qualität und Kriegserfahrung willen, zu Unsern Geheimen- und Kriegs-Rath,auch General-FeldMarschalchen, Cammerherrn und Obristen zu Ross und Fuss, von Haus aus dergestalt zubestellen, nemlich:Er solle schuldig und verbunden sein, Uns alle treue, liulde uud Dieustwartung zuerweisen, uf alles und jedes, so uns schadenund gefahr drohet, genaue acht zuhaben, Uns dasselbige gebürend zu advertiren und zugleich sein rathsames gutachten, obes schon in specie nicht erfordert wird, seinem obligo und Gewissen nach, bey Tag und Nacht, so schrift: als mündlich zu-eröl'neu, uf jedes Unser erfordern unverzüglich zu erscheinen, und was seiner Charge gernees, gebührend zu praestiren, be-dürftige KriegsVölker zu Ross und Fuss, vor Uns zurichten, selbige und andere, so Wir ihrne assigniren, unter seine Conduitezu nehmen, ufs beste zu guberniren, conserviren und zu Unserm Dienst anzuwenden, Im übrigen auch alles andere treulich,tapfer uud und unverdrossen ins Werck zusetzen, was solch sein Generalat uud Pflicht, so er nebenst abgebung schriftlichenRerversus würcklicli vor uns abgelegt, von ilime erheischt und mit sich bringet.

Dargegen versprechen wir krafft dieses, dass er von niemanden als Uns selbst dependiren solle, Wir wollen Ihme auchvor solche seine Dienste, hiss es zu wiireklichem Feldzuge gelangen möchte, zu jährlichem Wartegeld Vier Tausend Thlr. ausUnser Geheimden Einnahme paar oder dureh Anweisung, an den Renthmeister zu Eisleben geben und entrichten, auch so