Vorwort.
pie Beweggründe, welche mich zu der Drucklegung des von mir bei Durchforschungder betreffenden Archive gesammelten urkundlichen Materials zu einer GeschichteJvMes der freien Reichsritterschaft des Herzogthums Franken angehörenden
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§) Geschlechts Eberstein*) veranlassten, habe ich sowohl in der Vorrede zu der„Geschichte", als auch am Schlüsse meiner „Beigabe" ausgesprochen.
Ueber den Werth und die Bedeutung solcher, wenn auch anscheinend zunächstmehr genealogischen Monographien für die allgemeine, die Rechts- und Staats-Geschichteund für die specielle Kenntniss der gesellschaftlichen und wirthschaftlichen Zustände hoffe ichnicht nöthig zu haben, ein weiteres Wort zu verlieren; ich will hier nur auf die schlichteForm hinweisen, in welcher meine Publicationen vorliegen.
Die Anmaassung, eine wirkliche Geschichte meiner Familie und noch dazu zu einerZe it schreiben zu wollen, zu welcher nicht nur wenig gesichtetes Material vorlag, sondernbei äusserst zahlreichen Lücken die ärgsten Trrthümer im Schwange giengen, wird mir Niemandimputiren wollen. Eine wirkliche Verarbeitung in pragmatischer Absicht und in lückenlosem,auch in dem Styl sich ausprägendem Zusammenhange ist ja nur erst zu erhoffen, wenn dasurkundliche Material vollständig und geordnet vorliegt.
In diesen Nachträgen bin ich so glücklich, ausser vielfachen Ergänzungen (z. B. in Bezugauf die Besitzverhälfnisse der Familien Thüna, Watzdorff und Eber st ein in Dornburg etc.,
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so ferner auf die Nichtzugehörigkeit des Hans von Eberstein, des Commandanten vomKönigstein, zu meiner Familie) ganz allgemein wichtige authentische Mittheilungen an das
*) 1. Geschichte der Freiherren von Eberstein und ihrer Besitzungen, Sondershausen 1865;
2. Fehde Mangold's von Eberstein zum Brandenstein gegen die Reichsstadt Nürnberg 1516 —1522,Nordhau sen 1868;
8. Beigabe zu den geschichtlichen Nachrichten von dem reichsritterlichen Geschlechte Eberstein vomEberstein auf der Rhön, Wernigerode 1875 und Dresden 1878.