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[Folge 1] (1878)
Entstehung
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Nachtrag

zu der Geschichte der Freiherren von Eberstein,

Sondershausen 1865.

(Vgl. auch die Zusätze in v. E., Gesch. S. 1207 ff. und denAnhang in v. E., Fehde S. 83 ff.)

S. 109, zu Nr. 30.

Die Besitzungen zu Mühlfeld häufte Hermann von Eberstein nebst den Burggiitern zu ITennebergvff demSlosze vnd der wustenung zum Ruchsnydtt" von Albrecht Schrympfen und wurde damit von dem Grafen Wilhelm zuHenneberg zu Mannlehen beliehen (s. v. E., Gesch. 1217). Hermann v. E. starb am 16. April 1480 und wurde in der Kirchezu Mühlfeld neben der Kanzel begraben. Sein Sohn Georg, der sichGeorg v. E. zu Mühlfeld" schrieb, starb um d. J. 1497,und am 16. Juni 1497 verkauften (nach einer durch Herrn Appellationsgerichtsrath Wilhelm Frhrn. von Bibra zuMünchen mir gefälligst mitgetheilten Notiz) die Vormünder der Georg von Eberstein'schen Kinder Mühlfeld an Eucliar von Bibra.

S. 115.

Das Scliloss Lichtensteiii,

welches 22. Juni 1450 Markgraf Albrecht von Brandenburg dem Ritter Gerlach von Eberstein, seinem Rathe, fiir genommeneKriegsschäden auf ein Jahr iiberliess (s. v. E., Fehde 89).

Das halbe Schloss Grassultz

und Behausung mit seinen Zugehörungen des Dorfes, Marktes und der Aecker, welches Lorenz von Eborstein von Hans vonder Tann kaufte und 21. Dec. 1463 von dem Abt Eberhard auf dem Münchberge zu Mannlehen empfing (s. 17. Ber. d. bist. V.z. Bamberg 83).

S. 110.

Im Herzogthum Sachsen-Coburg: zu Ketschendorf.

Güter, welche Asmus von Eberstein an Albreclit und Karl von Coburg verkaufte. Lotztere wurden damit 1484 beliehenin allermasz, wie sie die vormals von Herzog Wilhelm zu Lehen herbracht."

1.

S. 236, nach Nr. 82.

1176. Abt Burchard von Fulda bestätigt einen von seinem Domstifte an Cuno Herrn von Minzenberg geschehenenGüterverkauf in Altorf. Unter den Zeugen: Tragebodo, Willehardus Frater Beroldi (muss heissen Heroldi).

Wenk, Hess. Landesgeschichte I. Urkundenbuch S. 291.

2.

S. 237, nach Nr. 84.

1193. Heinrich Abt zu Fulda bestätigt und vollzieht den an Cuno Herrn von Münzenberg geschehenen Verkaufeiniger Güter in Assenheim.

Unter den Zeugen: Tragebodo de Fulda, Ditterus de Angersbach, Lintegerus de Haselstein, Bodo de Bomenbige (Boinen-bur c), Sifridus de Aldenburc, Bernhardus de Bibersteyn, Ditherus de Epstein (jedenfalls Eherstein [vgl. v. E., Gesch. 238 u. 1207]).Wenk, Hess. Landesgeseli. I. Urkundenbuch 291.

3.

S. 251, nach Nr. 110.

1311 Sept. 25. Uber dy gut czu Marthbach, Heinr. dei gratia fuldensis Ecclesiac. Abbas Recognoscimus publice pro-fitendo . Dilectos nobis in Christo | filios . . . Decanum et Conuentum Monasterii Scti Johannis prope fuldam . apud strenuosmili | tos. Heinrieum de Eherstein et Eberhardum de Heustreuwe . de consensu heredum suorum . duo \ Allodia etquatuor liubas . in villa Martpach sitas cum silua dicta Ei chberg . pratis . pass | cuis . aquis aquarumue decursibus. acomnibus eorum pertineneiis a nobis in feudo deseendentes | pro Octoginta quatuor libris . denariorum fuldens . iustoemptionis tytulo comparasse. Que quidem Bona | per dictos .Heinr. et Eb. pro se et suis heredibus. coram nobis libereresignata. Deeano | et Conuentui praelibatis ad ipsorum defectus multiplices quos in praebendis sustinent rele ! uandospropter deum et in anime nostre remedium appropriauimus et appropriando donamus et tradimus | in hijs scriptis nostrisigilli robore comunitis . Dat. fulde . Anno . Domini Millesimo tricen | tesirao . undeeimo . VII 0 jd. Septembr: : :Perg.-Orig. in Fulda, Siegel abgefallen.

Diese Urkunde ist hier noch einmal abgedruckt worden, weil der 1875 in Wernigerode gedruckte Scliluss derBeigabe" nicht in allen Exem-plaren enthalteu ist.

Die in Kindlinger's Handschr. T. CXLI1, S. 137 aufgeführten Ludolph und Heinrich v. E Marschälle von Gotzirstete,welche 1369 den Gebrüdern von Vypech 40 Pfd. Heller Zins verkaufen, gehören nicht zum Eberstein'schen Geschlechte,sondern zur Familie der Marschälle von Ebersberg. Diese sowohl, als auch die v. Gosserstedt bildeten eine Neben-linie der Familie von Eckardtsberg, welche die Würde als landgräfl. Marschälle und zugleich die Bewachung derEckardtsburg bis gegen 1300 hatte. Die Familie Vipeehe erhielt den Namen von den drei Orten Vippach bei Weimar(s. Rein, Thuringia sacra).