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June frawen Barbaren von ebersteyn zeu ir beyder lebetagen, dy got lange spare. Dar nach ir beyder tode sollen solche drygülden an ydermannes yn spräche geruglich vnszir probistyen volge bisz szo lange solche xxxvj gülden mit allen vorsesszenzeinszen Widder vnszir probistyen vorgnuget vnde beczalt werden. Szo sal dan eyn probst von solchen geylde der heyigenSampnunge dry aide schogk geben yr beyder sele zeu tröste vnde selikeyt etc. Gegeben nach Cristi gepurt der raynner zcalyn Sechs vnnd neuntzygsten jare vff tage Sancti Lamperti.
Aufschrift: „1496. Der Obermullir zu wigkerstedt jst junckfrawen Barbara von Eberstein jlierlich iij fl. zu reichenir lebenlang schuldig gewest, welche nhu forthin dem Closter vif Martini fellig werden. Vbergegeben am Donerstag nachBartholomej a° etc. 40°.
Perg.-Orig. im k. Hauptstaatsarchive zu Dresden.
45.
S. 6GG, vor Nr. 556.
1511 Dornburg, Mittwoch nach Servacii (14. Mai). Eustachius von Draxdorff, Amtmann in Dornburg,schliesst zwischen dem Propst von Heusdorf Lorenz Carnifex und der Gemeinde zu Flurstet einen Rezess über die strittigeTrift in Flurstet ab im Beisein von Claus Behem, Schosser zu Rossla einen und Ilans' von Eberstein und der Gemeindevon Flurstet andern Theils.
Rein, Thuringia saera II. 250, Nr. 400.
Abgedr. in der alten Thuringia sacra von II. F. Otto (Francof. 1737), S. 411.
46.
S. 670, vor Nr. 661.
1522 Mai 7. Philipp von Eberstein ist Vormund der Agnes, Gemahlin Volrad's von Watzdorf, wegen ihresLeibgedinges Dornburg und Naschhausen.
Von gots gnaden wir Jorg Ilertzog zu Sachssen etc. Bekennen etc., Das wir vmb fleissige etc. pit willen vnsers etc. volradtvon Watzdorff's zu Hornburg etc. Agnesen seiner Ehelichen Hawsfrawen Auff vnd von seinen guettern, von vns zu lehenrurende, Nemlich sechzigk gülden Reinisch etc. zuraichen, Auch die behawssung, so gedaehts volradts von Watzdorfs muttervater gewesen; Item den Weinberg vber naschhausen, der heygenperg genant, desgleichen die wise, so bemelter volradt vonWatzdorf von storgklaf erkauft, Auch auf dem forst souil holtz, als sye zu jrer nottorfft bedarf, vnnd gestrew vngeferlich zuvnderhaldung funff kuhe zu einem wahren leipgut genedigklieh bekandt, geraicht vnd verschrieben haben etc. Vnd haben jrhiruber zu Vormunden gegeben vnser lieben getrewen liainrichen von Bunaw zu Elsterberg jren Bruder vnd phelipsen vonEberstein, die sye bei solchem jrem leipgut jn erforderung der nottorlft von vnsem wegen schützen, handtliaben vnd ver-teydingen sollen etc. Geben zu leiptzk Mitwoch nach dem Sonntag Misericordia domini etc. Tausendt funffhundert vnd jmzweyvndzwantzigsten Jahren (des k. Haupt-Staatsarchivs zu Dresden Cop. 88, Bl. IG).
47.
S. G73, zu „Philipp IV."
1541 Dienstags nach Martini (15. Nov.) Philipp von Eberstein, Rath der Mansfelder Grafen Philipp und JohannGeorg, schlichtet zu lleldrungen in Verbindung mit dem Dr. Reinhard von Lubschwitz einen Rechtsstreit, welcher zu derweitschichtigen von Dobeneck'sclien Rechtssache gehörte (Notiz aus dem k. Haupt-Staatsarchive zu Dresden).
48.
S. 090, zu „Haus V."
1555 Januar 1. Versehreibung Hansz Georgens und Hansz Albrechts Gebrüdere Grafen und Herrn zu Manszfeld, worindieselben für sich, ihre Brüder und unmündigen Vettern, Graf Philippens nachgelassene Söhne, bekennen, dass sie verkaufthaben Boden von Bodenhausen, seinen Erben und Inhabern dieses Briefes Hundert und dreyssig gute vollwichtige, un-verschlagene Goldgülden uf allen und jeden ihrer Cammer und Einkommen, Gütern, Lehen und Nutzungen für 2600 Rgoldfl.der Churfürsten Miintze, weshalben sie ihm zu Bürgen und Selbstschuldige eingesetzt Christof Struben zu Gerbstett, Florianenvon Greuszen zu Kutzleuben, Carl Marschaln zu Artern, Hanszen von Trebra und Hanszen von Eberstein beyde zu Gehofen.Datum uf den Dinstag des heiligen Neuen Jahrstags Anno 1555 (des k. Haupt-Staatsarchivs zu Dresden Mise, y, Nr. 3410).
49.
1559 Mai 1. ITans von Eberstein auf Gehofen ist ein Mitbürge, als Christoph Scliorbrand auf Kirchheilingen denGebrüdern Hans Georg und Peter Ernst Grafen zu Mansfeld 2000 Thlr. auf 10 Jahre lieh.
Wir Hans George vnd Peter Ernst Gebrüedere graffen vnd Hern zu Mansfeldt Edele Herrn zu Heldrungen vor vns vnsereMundige vnd vnmundige gebrüedere vnd vettern Auch vor alle vnsere Erben vnd Erbnehmen kegen meniglich, dieses briefesAnsichtigen, öffentlichen Bekennen vnd thun kundt, Das vnsz der Erbare vnd vheste vnser lieber besonder Christof Schorbrandtzu kircheylingen zwei Tausent thaler ader gülden groschen, So jtzo ganghaiftigk, HauptSumma auff vnser gutlieh ansinnenvnd Bitt jnn vnseren anliegendenn sachenn zehen jar langk, die nechsten nach Dato an zurechnen, gutwilligk geliehen vndvorgestreckt liatt, Die wir bahr an einer Summa entpfangen vnd eingenhomen etc. etc. Vnd so wir ader vnsere Brudere,Vettern oder Erbenn mit betzalung der obgenanten HauptSumma sampt den Zinsen auf angesagte termin vnd ausgange berurtertagzeit Seumigk wurden, Das doch in keyne wege sein oder geschehn soll, So haben wir gedachten Christof schorbranden,seinen Erbenn vnd mitbeschriebenen zu mehrer Sicherheit zu Rechtenn etc. Burgen gesatzt Die Gestrengen, Erbarn vnd vhestenvnsere lieben getrewen vnd besondern Heinrich vonn Ruxleben, Hauptmann zu Stolbergk, floriann von Greussenzu schinstedt, Volckmar von pretis zu Arttern, Hans law zu polleben, Hans von Eberstein zu Gehoffen vnd ErnstVoigt zu Closter Mansfeldt. Vnd wir jtzt genante Burgen Heinrich von Ruxleben, florian von greussen, Volckmar von pretis,Hans law, Ilans von Eberstein vnd Ernst Voigt semptlichen vnd Sonderlichen vor vns, vnsere Erben vnd Erbnhemen geredenvnd geloben bei vnsem waren wortten, trawen vud guten Glauben, Das diese vorschreibung Stett, vheste vnd vnuorbruchlichsol gehalten werden, Vnd werden dorauff wissentlichen Burgen vnd Selbschuldigk von Wolgedachte Graffen hern Hans Georgenvnd peter Ernsten gebrudere Graffen vnd hern zu Mansfeld etc., vnsere gnedige Herren, vnd jrer gnadenn Brudere vnd vetterngegen Christof schorbranden, seinen Erbenn vnd mitbeschriebenen, So die zwei tausent thaler oder guldenn groschenn ob-genannter wherunge auf angezeigte tagzeit sampt den Zinsen nicht betzalt würden, Das doch nit sein oder geschehen soll,Das wir bei vorgerurten vnsern trawen vnd glawben, so wir von gedachtem Christof schorbrandenn oder seinen Mitbeschriebenenschrifftlich oder Mundlich erfordert oder geinauet werdenn, Semptlich oder ieder in Sonderheit von stundt vnd vnuorzuglichenkegen Saltza oder Mulliau sen in eine Gemeine Herberge, So vns ernent wirt, etc. mit zweien pferdenn vnd einem knechte ein-reiben oder einschickenn wollen vnd leistunge wie geburlichenn halten, vns auch aus solcher leistunge nit wendenn, Es seiden Christof schorbrandt vnd seine Mitbeschriebene wie angezeigt zuuorn der HauptSumma vnd Zinse obgemelt sampt alleniglichenn schadenn, was der dorauf gegangen, wero betzalt vnd gnugsam vergnüget etc. Geben nach Cristi vnsers liebenhern geburt jm funftzehen hunderten vnd Neun vnd funftzigsten Jare Montagk am tage philippi vnd Jacobi.
Des k. Hauptstaatsarchivs zu Dresden Mise, ß (jetzt G), Nr. 3617 und Fase. Christoph Schurbrandt zu Kirchheylingenund floriann von Grusen zu Schinstedt, einer Schuldforderung halber 1572.
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