Druckschrift 
Folge 6 (1887)
Entstehung
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Betrachtung aller Gebilde und Kräfte der Welt als eines durch innere Regungbelebten Natur-Ganzen drucken unter dem Titel:Der Puls schlag desWeltalls: Seine die Einheit der Welt-Regung in den Welt-Erscheinungennnd in der Welt-Geschichte offenbarende, autographische Curvenzeichnuug indem Rahmen der von Alexander v. Humboldt in seinemKosmos" gezogenenCoordinatcn."

Am 8. Juli 1880 verheirathete sich Moriz mit Slise, Tochter des Land-schafts- und Thicrmalers für zoologische Zwecke Rob. Aretschmer, welchernebst dem Fürsten v. Hohenlohe - Langenburg und Prinzen v. Leiningen,Gerstäckcr und Brehm den Herzog und die Herzogin von Koburg auf derReise nach Ostafrika begleitet hatte. Von derselben ist ihm am 23. Mai1883 ein Sohn Namens Arimlk geboren.

Louis Ferdinand Freiherr von Eberstein,

König!, preuss. Ingemeur-Muptnumn n. D.,wurde am 16. Januar 1826 früh 3 Uhr als der älteste Sohn des k. pr. Majorsa. D. Gustav Adolph Frethcrrn v. Eberstein und der Juliane BernhardineHenriette geb. Stief auf dem Schlosse zu Groß - Leinungen geboren. Denersten Unterricht erhielt er in Gemeinschaft mit seinem Bruder Moriz und zeit-weise auch mit der Schwester Charlotte im elterlichen Hause von zwei Kandidatender Theologie Namens Riesche! und Zinke und durch den tüchtigen Ortsschul-lehrer Namens Kindcrvater bis zum 7. bzw. 6. Jahre, von welcher Zeit ansie volle Schule in der Pfarre bei dem Ortsgeistlichen Magister Försterhatten. Am 14. Sept. 1835 (9ch 'z bczw. 8 Jahr alt) kamen Ferdinand undMoriz in die Pfarre zu Pansfclde unfern der Burg Falkenstein auf demHarze in Pension zu dem Pastor Gräfenhain. Von diesem erhielten beideBrüder und später auch ihre Schwester Charlotte 1^/z Jahr lang fernerenUnterricht, und zwar mit so gutem Erfolge, daß crstere vom 2. April 1837 andie Realschule zu Nordhauscn besuchen konnten. Sie kamen zu diesem Zweckein das Erziehungs - Institut des Realschul - Oberlehrers Prof. Or. John, unterdessen Obhut sich bereits die Vettern Moritz und Rudolf, die beiden Söhnedes seit 1832 auch in Leinungen wohnenden Onkels Major Moritz, schonein Jahr lang befanden, jedoch bereits nach einem halben Jahre ausschiedenund zu dem Gymnasiallehrer vr. Röder in Pension kamen. Von dieser Anstaltaus besuchten Ferdinand und Moriz die Realschule bis Ostern 1840 und vonda an von dem elterlichen Hause aus. Die Eltern hatten nämlich ihren Wohnsitzvon Groß-Leinungcn bereits zu Johauni 1838 nach dem etwa ^ Stundenvon Nordhausen entfernt gelegenen Salza verlegt, zogen aber Ostern 1841 nachder Stadt Nordhausen selbst.

In Salza bot die Nähe des eine große Ausbeute au den verschiedenstenPflanzenartcn gewährenden Konsteins (eines reich bewaldeten Gypszugs) anregendeGelegenheit zu botanischen Exkursionen und zur Sammlung des Gefundenen ineinem Herbarium, zu dessen systematischer Anordnung unter Bestimmung dereinzelnen Pflanzen der berühmte Mikroskopiker und Algolog Prof. vr. Kützingbereitwilligst hülfrciche Hand bot.

Es erwachte in Ferdinand schon früh die Lust, die militairische Laufbahneinzuschlagen, und da er sich mit besonderer Vorliebe der Mathematik und denNaturwissenschaften gewidmet hatte, so faßte er den Entschluß, in das k. preuß.Ingenieur-Corps einzutreten. Diesem gemäß ging Ferdinand zu Michaeli1842 aus der 1. Klasse der Realschule zu Nordhausen ab, um in Rücksichtnahme