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Folge 6 (1887)
Entstehung
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286
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I. einer Hüttcnstä ttc oberhalb des Dorfes Groß-Lcinungen samt Zubehör mit2 Radewasscrn, gemnthct den 22. Nov. 1762. Die vormals auf dieser Hüttcnstättc ge-standene Schmelz Hütte ist im Jahre 1730 in eine Ölmühle verwandelt, welchezwischen den Häusern deS Müller und Kurrig liegt; die übrigen Pcrtinenzicn be-stehen in:

a) einem Teiche oberhalb der Mühle, der Hüttcntcich genannt, nebst einigen daranstehenden Weiden;

b) einer darüber belegenen an. 3 Lachtcr langen und 2 Lachter breiten Wiese zwischendem Teiche und dem Heidbcrgc;

o) dem Hüttcnplatz von oa. 19 Lachtcr» Länge und 13 Lachtern Breite zwischen denWiesen des Kratz und der Leinung'schcn Kirche;

II. einem tiefen Erdst ollen an der Leine angesetzt nach dem Hciligcnborncr Revier, ge-mnthct den 12. Januar 1678;

III. 14Lchnc Feld am Hciligcnbornc;

IV. 2 Lachtcr Feld in dem daran liegenden Felde am Kuh berge; desgleichenV. 14 Lehne Feld am Hciligcnbornc, von einem Bache zum andern; dgl.

VI. 8 Lehne Feld am Eichenbcrgc, verliehen und bestätigt, so wie Nro. IV und V den18. Dez. 1700;

VII. 4 Lehne Feld am Kirchbcrgc an der Hapnrödcr Grenze, verliehen und bestätigt den3. April 1702;

VIII. 10 Lehne Feld daselbst, verliehen und bestätigt den 11. Mai 1702;

IX. Ein Stollen samt dessen Gerechtigkeit über dem Hcyckc nach dem Hcllencichncr Revier,

verliehen und bestätigt den 28. Sept. 1703;

X. 40 Lehne Feld unter der Morungischen Gemeinde am Mittelfelde zwischen dem Hüttcn-graben und Pfaffcnrainc, «-.gleichen unter dem Öhmischcn Berge, verliehen und bestätigtden 25. Jan. 1719;

XI. Eine Hüttcnstättc am Leinungcr Schloßgartcn samt dazu »öthigcn Plätzen zurHültcnbcdicntcnwohnnng, Kohlcnschuppcn, RosthauS und andern Bedürfnissen, wie auchdie erforderlichen Wassergefälle und Graben nebst zwei Radewasscrn, verliehen und be-stätigt den 14. Juli 1728;

Hierauf befindet sich eine ungangbare Kupferhütte; in dieser ist die Lohnstube nebstBehältnis daneben, eine Kupfcrkammcr, eine Probirstube, 2 Kammer», ein BeschickungSbodcnein gewölbter Keller, 2 hohe Öfen von nahe 20 Fuß hoch und ein Röstöfen, ein Garhccrd,worin sich ein großer eiserner Kupfcrlöschkcsscl befindet und 2 Wasserräder; die Pcrtinenzicnsind übrigens:

n) das sogenannte RosthauS mit 16 Roststätten,b) ein 24 Ellen langer Kohlcnschuppcn,v) ein dergleichen an der Mittagsscitc,ck) zwei Schlackcnhältcr,

s) drei Achtel Acker Land und ein halber Acker Wiese zwischen Grimm und Gicnc,

I) ein Stück Land zum Schlackcnsturz zwischen dem Schlackcnhaltcr und dem Hüttcngrabcn,

dem Hüttcngrabcn oberhalb der Hütte,

Ii) ein Qucllwasser, die B latteritschkc genannt, nebst dazu gehörigen Gerinn und Schleusen,i) eine Brücke über den Hüttcngraben,

k) dem Hütten st ollen, 340 Lachtern lang, nebst dazu gehörigen 19 Lichtlöchcrn,

I) eine kleine Brücke über dem Leinung'schcn Fluthgrabcn,m) eine dergleichen größere über demselben Graben,n) eine Schleuse über dem Längefeldcr Graben,o) der Hüttenplatz.

Die Hütte ist übrigens verbunden, den Leinungcr Fluthgrabcn in einem großenDistrikte thcils allein, thcils mit den andern Ackerbcsitzern zu säubern.

Nach dem Hypothckcnschcine sind durch einen GeneraltagSbeschluß vom 23. Mai 1733dieser Hütte 2 FeucrungSgercchtigkeiten oxol. des Garhecrdes zugestanden worden, undsoll selbiger hierauf auS den Lcinungschcn Hölzern und aus den zunächst gelegenen Ge-hauen 6 Schock Fuder Kohlen, 4 Schock Malter Ober- und 4 Schock Malter Unterholz erhalten. Inder Folge ist hierüber zwischen der Lein- und Morung'chen Gewerkschaft und denManSfcld , Eis leb.- u. H ettstädtischen Gewerkschaften ein Vergleich geschlossen worden,wodurch der erster» Gewerkschaft ein Thcil der Lcinungschcn Forsten unter dem Namen vonForst- und Kohlcngchauc, auS welchen ohngcfähr daS vorbcmcrktc Holzquantum jährlichzu haben gewesen, überlassen worden ist. Dieser Vergleich ist aber nicht eingetragen. DiesesRecht wird daher mit zur Hütte gehören.

XII. Eine Fundgrube in dem sogenannten HauS- oder Schloßbcrgc zu Morungcnnebst