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Folge 6 (1887)
Entstehung
Seite
255
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Ebcrstcin nicht wenig beigetragen hat. Den Capt. v. Üchtritz beförderte derKönig in Fvlge dieses glänzenden Gefechts unter dein 22. Aug. zum Major.

Am 14. Aug. verließ Gen. v. Werner das Corps und Gen-Lt. JoachimFricdr. v. Alt-Stutterhcim wurde sein Nachfolger, welcher am 16. eine Re-kognoszierung des feindlichen Lagers bei Heydcpiltsch anordnete. In dem Gefechte,das sich bei dieser Gelegenheit entspann, verlor das Reg. v. Apenburg 2 Manntot. Den 18. schob das Corps sein Lager bis Troppau vor.

Bis zum 15. Sept. blieb alles ruhig. Am 29. Sept. wurde das Corpsverstärkt durch die Truppen des Gen.-Maj. v. Lossow und am 30. durch diedes Generals der Infanterie Erbprinzen von Braunschw.-Wolfenb., welcherden Oberbefehl über das nunmehr es.. 21000 Mann starke Corps übernahm.Der Feind hatte sich aber ebenfalls Ende Sept. um 10 000 Mann verstärkt.

Am 1. Okt. ließ der Erbprinz das Corps eine ausgedehntere Aufstellungnehmen, bei welcher Gelegenheit das Reg. v. Apenburg nebst dem Reg.v. Fiukenstein in der Nähe des Städtchens Grätz Lager nahmen. Währenddieser Vorgänge war der König mit seiner Armee aus Böhmen nach Schlesienzurückgegangen und beabsichtigte, den Kriegsschauplatz nach Mähren zu verlegen.Um diese Bewegung vorzubereiten, erhielt der Erbprinz Befehl, sich mit seinemCorps der mährischen Grenze zu uähern. Infolge dieses Befehls wurde Gen.-Maj. v. Apenburg am 15. mit seinem Regimentc, 100 Kürassieren, einemGrcn.-Bat. und 6 Geschützen entsendet, um die Straße nach Mährisch-Ostranimd die dortigen Aufstellungen des Feindes zu rekognoszieren. Spät am Abendtraf das Dctachement in der Nähe von Hultschin ein und blieb die Nachtüber bei dem Dorfe Kosmütz unter freiem Himmel stehen. Den 16. er-hielt Gen.-Maj. v. Apcnburg Befehl, umzukehren und sein Dctachement in Steu-berwitz auf dem linken Ufer der Oppa in Quartiere zu verlegen. Von Steuber-witz aus wurden durch die Tilsitcr Dragoner die Orte Bcneschau, Hultschin,Oderbcrg,Hostialko?vitz, Darkowitz, Binkowitz und Ratibor abpatrouillirt.Zu dieser Zeit war es, wo der Oberst v. Ebcrstcin sich von seinem Regimentctrennen und in den: nördlich von Ratibor gelegenen Polnisch-Nenkirch zurück-bleiben mußte, da die Kriegsstrapazcn einen erneuten Zufall seines ihn schonseit Jahren peinigenden Hämorrhoidalleidens herbeigeführt hatten. Schon am27. Oktober 1778 verschied er zu Polnisch-Neukirch, ivoselbst er auch beerdigtwurde und wo ihn? „seine Berliner Freunde" einen Lcichenstcin mit der inmeiner „Geschichte" S. 1185 angegebenen Inschrift setzen ließen. Er soll ganzplötzlich ohne vorhergegangene Krankheit gestorben sein (Kühler a. a. O. 205),d. h. er hat bis zun? letzten Augenblicke seinen Dienst thun können.

Nachdem der Frieden zu Tesche?? zu stände gekommen war, rückte das Re-giment v. Apcnburg — jedoch ohne seinen Kommandeur — an? 30. Juni1779 in Tilsit wieder ein. Der Nachfolger des Obersten v. Eberstein indein Kommando des Regiments wurde Major v. Frau kcnb erg.

Urthtile

der Juliilamnsschrift des Littkani scheu Dragoner-egiments

über dessen langjährigen KonnnandcurJohann Karl Friedrich Hreiherrn von Lberstein.

Erst nach vollendetem Drucke der Fünften Folge meiner „UrkundlichenNachträge" steht mir die an? 31. Januar 1867 von den? Offizier-Corps desLitthauischcn Dragoner - Regiments Nr. 1 Prinz Albrccht voi? Preußen zur