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ich es wohl wünschte, und daß ich so wenig persönlichen Genuß von ihremDasein haben kann. Kommt dann aber wieder ein freundlicher Brief, sofühle ich mich für die Entbehrung auf mehrere Tage entschädigt." Am18, August, „Meine Anwesenheit hier war nothwendig, da wir unter derHand erfuhren, daß zum 15. einige Herren aus Sorau herkommen würdenum meinem Manne noch ein Andenken als Nachjubelfeicr zu bringen. Diesgeschah nun zwar nicht; der Herr Landrath von Schwarzbach, der selbst her-kommen wollte, war daran verhindert und schickte diesen silbernen Credenz-teller und die Gedichte mit einem Boten an Herrn N. Poppo, Dieser ließes seine Therese den Teller mit Blumen geschmückt vor sich hertragcn undüberreichte es in Aller Namen meinem Manne. Wir baten ihn zu Tischewie auch den Herrn Hauptmann von Zollern und den Herrn Director Fisch-malin und waren recht vergnügt zusammen,"
Zu S, 191, ain 5. November 1813, „Ich habe immer dem GedankenRauni gegeben, wenn mein Mann das Physikat niedergelegt haben würde,wir dann unser Hans verkaufen und in Ihre Nähe ziehen könnten. Alleinunter zwei Jahren kann Dr, S, nicht damit belehnt werden; dann hat manihm nicht nur bei der Jubelfeier viel Liebe bewiesen sondern uns beide über-dies, sei es in Friedens- oder Kricgszeiten, von aller Einquartierung freigesprochen, daß ich es fast undankbar finde, wenn mein Mann, so langeer noch als Arzt hülfreich sein kann, den Ort verlassen wollte, Gott hatgeholfen; er wird ferner helfen!"
„O Deutsches Frauenherz, so rein und tief,wie kcins der Welt! Du ächter Frömmigkeitund reichster Schätze züchtiger Verwalter!" ')
1) Oscar von Rcdwitz, Das Lied vom neuen Deutschen Reich, S, 187.