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3 (1871) A: Die Familie Carl Kähler. B. Die Familie August Kähler bis 1819
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Dritter Beitrag zur Chronik der Familie Wähler.

Als Vorwort.

B5o das Ringen Nlit der Gegenwart den Menschen nicht mehrallein faßt, sein Herz sich losgemacht hat von den Domen undDiesteln des gemeinen Lebens; da denkt er an die Vergangenheit,kümmert sich um die Zukunft, sorget für das Loos seiner Kinder,forschet nach denen, die ihn auf die Welt gestellt, ihm ein Daseinverschafft. Ueber der Menschheit tiefsten Niederungen, wo derMensch beginnt Vergangenheit und Zukunft in Bezug auf sichund die Seinen in das Auge zu fassen, entsteht die Familie."

Der Familie Schatzkästlein soll aber nicht sein das Ver-zeichniß der bloßen Namen der gestorbenen Familienglieder, sollnicht blos enthalten die Sparpfennige der haushälterischen Ahnen;sondern dieses Schatzkästlein soll enthalten Sitten und Erleb-nisse der Väter zu Warnung und Weisheit der Kinder. Andieser Familiengeschichte sollen Kinder aufwachsen, wie am Spalierder edle Fruchtbaum. Der Väter Sinn und Art, welche sie überdas Gestrüpp erhoben, wird auf die Kinder übergehen. Dieseswird vergessen. Namen oder Geld, am liebsten Namen und Geld,ineint man, machen die Sache. Das sind aber beides todteDinge und erhalten sich nicht; ohne Seele sind sie ein Leib, derverfault, weil eben die Seele gewichen ist. Freilich schämt mansich zuweilen der Familiengeschichte, darf sie den Kindern nichterzählen. Thorheit! Wie treu und schön erzählt nicht das AlteTestament den Kindern Israels das Thun der Väter Israelsbeides zum Vorbilde und zur Warnung!"

Geld und Geist oder die Versöhnung. Von Jeremias Gott -helf. S. 367. ff.

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