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3 (1871) A: Die Familie Carl Kähler. B. Die Familie August Kähler bis 1819
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1819.

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meinen Namen mit Achtung nennen, wenn meine Söhne einrühmliches Andenken spornt des Vaterlandes doppelt würdig zuwerden, so wird es nächst Gottes Führung das von hohenGönnern in mich gesetzte Vertrauen sein, welchem das Verdienstgebührt mir selbst unbekannten Muth und vorher schlummerndeKräfte zn solcher Thätigkeit entwickelt zu haben." Da Krause inKönigsberg am bedeutendsten als Prediger gewirkt hatte, und demMinister daran lag ihn dort genügend zu ersetzen, so wollte ersich von der Leistung des Vaters nach dieser Beziehung persönlichüberzeugen und ließ ihn auffordern in Berlin eine Predigt zuhalten. Er ging deshalb in Begleitung der Mutter und des ältestenSohnes, welche die Stadt noch nicht kannten, dorthin und pre-digte am 9. Mai dem Geburtstage der Mutter in der Nieolaikirche.Die durch den Anblick der prächtigen Hauptstadt erregte Vater-landsliebe, welcher er auf der Kanzel lebendigen Ausdruck gab,hatte ihm zwar die Zuneigung eines Pfefferküchlers erworben, dieer durch Ueberreichung eines Werkes seiner Kunst und einesGedichtes bezeugte, aber als in dieser Zeit zu stark betont nichtden Beifall des Ministers und seiner Räthe gefunden. Dochwaren sie in allen übrigen Beziehungen zufrieden, weshalb derVorschlag seiner Berufung bei dem Könige und deren Genehmi-gung erfolgte. Auf den Wunsch des Vaters war sein BruderAdolf von Joachimsthal nach Berlin gekommen, was ihm undden Seinigen die Freude des Aufenthaltes daselbst sehr erhöhte.

Als der Abgang nach Königsberg feststand, galt es mancherleiVorbereitungen Entschließungen und Trennungen. Zuvörderstentschied sich, daß auch August dorthin mitgehen und nicht derfrüheren Absicht gemäß nach Halle zurückkehren sollte, weshalb ervorerst bei den Eltern in Cottbus blieb. Demnächst trat OttoVater damals bei dem Stadtgericht in Dresden mit seiner Be-werbung um Sophie hervor, die er während ihres Aufenthaltesin Seifartshain näher kennen gelernt hatte. Nach mancher ernstenErwägung und nicht ohne bange Sorge willigten Vater undMutter in die Verlobung, und er kam dazu von Dresden, seineMutter mit ihrer jüngsten Tochter Auguste von Seifartshain nachCottbus. Ihren zweiten Sohn Otto hatten die Eltern seit seinem