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Sollte auch wider Vermuthen ein Fall eintreten, der diese Hoff-nung zu zertrümmern schiene, so werden sich andere Quellenfinden, die ihr Fortkommen ihr zeitliches Glück begründen,"In demselben Sinne der Mutter am 17. Januar: „So wie ichGott überhaupt für unzählige Wohlthaten zu danken Ursachehabe, so danke ich ihm besonders dafür, daß er Sie IhremGatten Ihren Kindern und uns Eltern erhielt und dadurch viel-seitig beglückte. Was fehlte uns Allen, wenn Sie nicht mehrwären? Gott wolle Sie ferner erhalten Ihre Gesundheit bewah-ren Ihre edle Gesinnung gewissenhaftes Gefiihl rege Betriebsam-keit unerschütterliche Geduld und Treue durch die glücklichsteErreichung Ihrer redlichen Absichten segnen und belohnen. Ihren:guten Gatten wünsche ich von Herzen das Nämliche nebst stand-haftem Ausharren im Kampfe gegen die Mühseligkeiten des Lebensund im Aufschauen auf eine beseligende Zukunft." In die Seelender schwer bekümmerten Eltern fiel um diese Zeit ein freundlicherLichtblick, als dem Vater die Hoffnung aufging seinen Wunschnach einer Landpfarrstelle erfüllt zu sehen, welche ihm neben hin-reichendem Einkommen die Muße zu Fortsetzung seiner schrift-stellerischen Arbeiten zunächst der Weltkunde gewähren könnte.Der König hatte in Folge einer Verwendung der PrinzessinMariane an' die Regierungen zu Magdeburg Erfurt und Merse-burg einen unmittelbaren Befehl vom 4. Februar erlassen, welcherdieselben anwies bei Besetzung einträglicher Stellen auf ihn Rück-sicht zu nehmen. Allerdings wurde dadurch während eines Jahresnur die peinliche Spannung des Vaters gesteigert, ohne daß ihmschließlich von dort eine Gewährung seiner Wünsche kam. Beson-dere Sorge erfüllte damals die Eltern wegen der Zukunft ihreszweiten Sohnes Otto, da sein immer wiederkehrendes Augenleidensie nöthigte ungeachtet feiner vorzüglichen Befähigung den Gedankenan eine gelehrte Bildung für ihn ganz aufzugeben. Im Märzkamen die Brüder der Mutter Tobias und Wilhelm, welchedamals eine ansehnliche Pachtung zu Hohenliebenthal bei Schönemin Schlesien hatten, zum Besuche nach Cottbus und erboten sichihn Behufs Erlernung der Laudwirthschaft dorthin mitzunehmen,was über seine Lebensbestimmung entschied. Theilnehmend wie