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erkannt werde. Ich sollte meinen." Am 12. December 1818:„In der heutigen Zeitung ward die Weltknnde angezeigt miteiner ausgezeichneten und für August rühmlichen Beurtheilung.Ich möchte es wohl übersehen haben, da ich die Zeitung oft sehrflüchtig lese, aber mein Mann machte mich aufmerksam daraus."Dieser theilte iu dem oben S. 193. angeführten Briefe vom 31. Juli1819 dem Vater mit: „Gestern las ich im Allgemeinen,Anzeigerder Deutschen (Januar oder Februar) eine überaus schmeichelehafte Recension Deiner Weltkunde."
Obwohl dem Vater diese Arbeit neben dem Beifall auch inweiteren Kreisen einen reichlicheren Lohn eintrug als eine seinerfrüheren oder späteren Schriften, so stieg doch das Mißverhältnißzwischen den zu Gebote stehenden Mitteln und den Ansprüchender Familie wie seinen eigenen durch dauernde Kränklichkeit ver-mehrten persönlichen Bedürfnissen im Jahr 1818 auf deu höchstenGrad, Die Großmutter suchte in ihrem Briefe vom 19. Januarseinen Muth zu heben: „ Wenn ich denn jetzt so die Schneeflockenumherfliegen sehe und den Sturm toben höre, so denke ich mitBedauern an Dich, daß diese trübe Stimmung dadurch unter-halten wird und Deine Verhältnisse sich Deiner Seele wohl mitschwärzeren Farben darstellen, als sie wirklich bestehen. Es gehtmir auch so, allein ich bin alt und schwach; und dennoch sucheich mich damit zu trösten, wenn wieder ein Tag vergangen ist,daß nun ein Sechstheil ein Fünftheil ja die Hälfte des Monatshinter mir ist, ich also der Zeit entgegenrücke, wo es wiederbesser werden und die Sonne lieblicher zu meinem Fenster undin meine Seele hereinblicken wird. Daß diese Klarheit diese Hoff-nung: es wird besser werden! Dich mit neuem Muthe beleben,und Du mit mehr gestärkter Gesundheit in das Jahr hineinwan-deln möchtest, ist mein sehr angelegentlicher Wunsch, den ich sogern erfüllt sehen möchte. Du wirst leben, Du kanust, ja ichglaube es, Du wirst alt werden. Aber ich möchte gern, daßdies Erdenleben, was nun einmal nicht ohne Mängel sein kann,Dir mehr zur Freude gereichte und nicht als Centnerlast auf Dirruhte. Um die Zukunft und wie es mit Deiner zahlreichen Fannliewerden soll, sorge nicht, mein guter August. (Philipp. 4, 6.)