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3 (1871) A: Die Familie Carl Kähler. B. Die Familie August Kähler bis 1819
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1817,

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loben mußte, weil Du die Sächelchen so hübsch geordnet hattest."Au die Mutter den 1. September 1817 in Bezug auf einige beiihren Kindern bemerkte Mängel: „Glauben Sie, meine guteTochter, die ich wie meine Seele liebe, daß nur Liebe zu Ihnen,Liebe zu Ihren guten Kindern meine Feder heute führt. Fernist mir der Gedanke, als vernachlässigten Sie etwas; im Gegen-theile bewundere ich oft, wie Sie alles das leisten können undmit einer solchen unermüdeten Treue Ihre Pflichten gegen Mannund Kinder erfüllen. Aber bei der großen Zahl Ihrer Kinder,bei der Menge von Arbeiten, die Ihnen obliegen, bei den Ver-säumnissen die öftere Krankheiten herbeiführen, ist mit dem, wasIhnen die Vorsehung bestimmt hat, platterdings nicht möglichauszureichen und jedem Kinde einzeln die Aufmerksamkeit zu wid-men, die es wohl haben sollte. Darum werden Ihre Kinder dochgut werden und bleiben, weil der ächt religiöse Sinn vonVater und Mutter ihnen vor Augen leuchtet mitLiebe gegen sie verbunden." Dem Vater hatte sie schonam 25. Juli geschrieben: „ Sei uns vielmals willkommen, geliebterAugust. Die Freude Deiner Kinder über die Ankunft ihrer ge-liebten Eltern war sehr groß, und sie wären lieber gleich nachCottbus geflogen. Sie selbst zu überliefern würde mir viel Freudegemacht haben; allein ich wollte so gern, daß der Vater Eucheinmal besuchte; dies würde er aber jetzt auf keinen Fall thun,theils weil er jetzt viel reisen müssen, theils weil er in dieserJahreszeit, wo man immer Gewitter zu fürchten hat, ohne drin-geude Noth keine solche Reise macht." Ueber den Aufenthalt derKnaben in Spremberg fehlt jede Nachricht durch Erwachsene.Bernhard damals neun Jahr alt hat nur eine dunkle Erinnerungdavon. Die Tante und ihre Tochter Emilie waren freundlich zuihm; Vetter Carl mußte die Schule besuchen; während dessenging er mit Alexander an das Ufer der Spree, wo sie zusammenspielten.

Im Herbste kam August wieder einmal und zwar als Secun-daner nachhause. Er hatte die Genehmigung des Vaters unddes Directors gesucht und erhalten schon acht Tage vor Beginnder Michaelisferien die Heimreise anzutreten, und verweilte auf