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3 (1871) A: Die Familie Carl Kähler. B. Die Familie August Kähler bis 1819
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1817.

das zu thun, was ich ihnen aufgegeben hatte. Es sind im Ganzensehr gute Kinder, und Agnes, für der ihr eigenwilliges Köpfchenich einige Furcht hatte, hat mir fast immer auf das Wort gefolgtund uns viel Spaß gemacht." An die Mutter den 27. Juli:„Ihre Kinder haben sich sehr wohl befunden, wenn ich einenbösen Finger der Agnes abrechne. Bangigkeit haben sie nichtverrathen; bis so in die vierte Woche schien sich Nanny doch zufreuen, daß die Zeit näher rückte, wo sie wieder nach Cottbuswürden. Jetzt aber, seit sie wissen, daß ihre lieben Eltern zuhausesind, ist das Verlangen nach der Heimath bei Beiden sehr groß,was ich ihnen auch gar nicht übel nehme. Sie haben mir Beideviel Anhänglichkeit bewiesen, ich kann auch sagen, Gehorsamgeleistet. An Abwechselungen hat es ihnen nicht gefehlt, ob ichihnen schon nicht alle die Freiheiten verstattet habe, wie sie sieoft wünschten. Zum Beispiel wollten sie anfänglich jedesmal mit-gehen, wenn ich die Luise ausschickte, was ich aber nicht zuließ,theils weil ich es der Kinder halber nicht für gut hielt, theilsweil es der Luise zum Vorwande gedient haben würde die Zeitzu verschwänzen. Es sind gute Kinder, die ich recht lieb gewonnenhabe; doch wollen sie beobachtet und in Aufsicht gehalten sein.Mit Agnes bin ich nun gar gut fertig geworden, doch habe ichsie einmal auf die Hände geklopft, und ich hoffe, Sie werdenmich nicht darum tadeln, wenn ich Ihnen einmal die Veranlassungdazu auseinandersetzen kann." Welchen tiefen Eindruck diesesKind auf sie gemacht hatte, zeigt die wiederkehrende Erinnerungau seinen Aufenthalt in Sommerfeld; so am 9. August 1818:„Voriges Jahr feierte die Agnes mehrmals spielend meinen Ge-burtstag, hat mir auch einmal zu Weihnachten beschert." Dieserselbst schrieb sie am 26. Juli 1823 also nach sechs Jahren:„Noch oft denke ich der Tage, wo Du und Nanny bei nur wäret,wie Du einen Sonntag, als ich mit Dir allein und die Andernin der Kirche waren, mit den wenigen Näschereien, die ich Dirgab, meinen Geburtstag feiern wolltest, ich sollte es aber nichtwissen; und wie Du ein anderesmal oben in der Schlafstube zuWeihnachten beschert hattest, wo ich aber etwas schalt, daß DuDich verriegelt und dann nicht aufmachen konntest, aber doch auch