1775 — 178S.
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ehrendesten Vaters sicher nicht gefehlt haben. Das Wenige, wasdavon aufbehalten und nicht bereits erzählt ist H, soll hier folgen.
Wir kennen das Haus ^), in welchem er am 6. März 1775geboren ist seine ersten Lebenseindrücke empfing seine Kinder-spiele mit den Brüdern trieb und von trefflichen Eltern sorgfältigüberwacht und zu christlicher Frömmigkeit erzogen wurde. Erselbst erzählt ^), daß er von ihnen zum Gebet und zum Lesen derheiligen Schrift angehalten worden. In einem Brief an seinenBruder Adolfs) vom 7. Mai 1835 findet sich ein merkwürdigerRückblick darauf, welcher uns neben dem kindlichen Widerstrebenin der Jugend den segensreichen Einfluß der Hausandacht aufsein Gemüth im späteren Mannesalter aufdeckt; da schreibt er:„Meine eigene Heftigkeit kennst Du wohl. Sie wird mich nichtverlassen, und ich werde sie immer bekämpfen müssen; und geradejetzt habe ich auf das Deutlichste empfunden, wie Kummer lahmt,Freude stählt. Aber doch bin ich jetzt gefaßt; ich glaube es zusein; ich will es im Namen Gottes sein, was immer komme.Nicht was ich mir ersehe, Dein Wille, der geschehe!Ach gedenke, mein Bruder, wie wir nach Kinder Weise ohnesonderliche Theilnahme wohl gar unwillig Zeugen gewesen sindder antiken doch nicht altfränkischen Frömmigkeit unsers Vaters,womit er auch diese Worte zum Abendabschied sang, und laß siejetzt, wo sich der Tag für uns zu neigen anfängt und das Schick-sal, dem Jugendgefühl trotzt, uns in Allem, was wir bautenund pflegten, je mehr und emsiger um so leichter und schmerz-licher seine Gewalt fühlen zu lassen vermag — laß uns jetzt denSinn, den damals wenig verstandenen, des alten Vaters indiesen Worten theilen." Die Unregelmäßigkeit seines Unterrichtsin Folge der bei einem viel beschäftigten Arzte häufig vorkom-menden Abhaltungen wurde durch den Ernst des strengen Vatersdie liebevolle Nachhülfe der kenntnißreichen Mutter und seine eigeneaußerordentliche Befähigung aufgewogen, so daß er schon frühgute Fortschritte machte, wovon Folgendes überliefert ist. Einstfragte ihn ein Herr, welcher seinen Vater besuchte, was er lese,
1) Zweiter Beitr. z. Chron. S. 154, 158 ff. 2) A. a. O. S. 147 ff.3) A. a. O. S. 152. 4) L.