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3 (1871) A: Die Familie Carl Kähler. B. Die Familie August Kähler bis 1819
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Alexander studirte, und ich die Bekanntschaft von David Schulzmachte, der nach genommener Einsicht meiner Zeugnisse ebensowie vorher Olshausen und Dein Vater mir den Rath ertheiltedie akademische Laufbahn zu wählen. Als ich darauf meinerseligen Mutter in Groß-Kölzig hiervon Mittheilung machte, er-klärte sie, daß der Plan ihr nicht gefalle, sie vielmehr schon längstsich herzlich aus die Zeit gefreut habe, da ich mit ein ein Predigt-amte versorgt sein würde. Ich wollte meine Mutter uicht betrü-ben und nahm auf ihren Wunsch eine Hauslehrerstelle bei eineradligen Familie an, die nur eine halbe Stunde von Groß-Kölzigentfernt wohnte. In sonst angenehmen Verhältnissen blieb ichnur ein Jahr, weil ich keinen wissenschaftlichen Unterricht zugeben hatte und mir damals einbildete, daß ein Theologe,wenn er Elementarunterricht ertheile, geistig verkommen müsse.Ich kehrte in das Haus meiner Mutter zurück um mich zumzweiten Examen vorzubereiten, wurde aber bald in Folge einerErkältung so krank, daß ich Vielen ein Kandidat des Todes zusein schien und erst nach länger als zwei Jahren durch denGebrauch der Muskauer Moorbäder vollkommen wieder hergestelltwurde. Während dieser traurigen Periode meines Lebens unter-warf ich mich bei dem Konsistorium in Berlin der zweiten theolo-gischen Prüfung, die ich ganz glücklich bestand. Der selige Bres-cius, welcher zu meinen Examinatoren gehörte, bot nur, als ichmich seineni Wohlwollen empfahl, eine Hauslehrerstelle bei einergräflichen Familie in Dresden an und versprach auch für meinefernere Zukunft zu sorgen. Ich ging auf das Erste nicht einerrichtete vielmehr nach Verlauf einiger Monate in Groß-Kölzigein kleines Institut für Söhne gebildeter Eltern um dieselbenfür das Gymnasium vorzubereiten. Im Herbste des Jahres 1832wurde ich vom Fürsten Pückler als Hofprediger bald nachherauch als Nector nach Muskau berufen. Meine wirkliche Anstel-lung verzögerte sich bis in den Anfang des Jahres 1833, weitmein Vorgänger das ihm übertragene Amt nicht eher antretenkonnte."

In Muskau bin ich sieben Jahre gewesen. Ich mußte anden Nachmittagen aller Sonn- und Festtage predigen, sonn- und