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3 (1871) A: Die Familie Carl Kähler. B. Die Familie August Kähler bis 1819
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darin liegt, doch ist es etwas. Sie haben ohnehin genug zusorgen, und seine Mutter und Schwester müssen sich theils ihrerHände Arbeit nähren. Aendern sich die Zeitumstände, so daßsie die ihr von meinem mittelsten Bruder H angewiesenen 50 Gul-den (33 Vs Thlr.) erhält, so kann sie manches Bedürfniß berich-tigen. Ihr monatlich aus meinem Beutel 3 Thlr. zu geben,wie ich es mir ohne ihr etwas davon zu sagen vorgenommen hatte,werde ich kaum halten können; indeß werde ich thun, was inmeinen Kräften steht." Den Kindern fielen kleine Erbschaftenzu von der Tante Lottchen Conradi ^), von dem Großoheim Carlendlich von den Großeltern, welche allen drei Söhnen den Besuchder Universität ermöglichten und der Tochter nach dem Todeihres ältesten Bruders ein obwohl beschränktes doch unabhängigesLeben sicherten. Für diese wurde im Jahre 1816 der Besuch desBades zu Töplitz nöthig, und die Mutter ging mit ihr in denletzten Tagen des Juli dorthin, unterstützt durch einen Borschußdes Großvaters von 50 Thlrn., den er ihr schwerlich je wiederabgefordert haben dürfte. Die Großmutter schreibt am 3 l. August:Heute will die Schwiegertochter in Spremberg eintreffen. Daßder Herr Primarius ihre zurückgelassenen Kinder während ihrerAbwesenheit gespeiset hat, ist wahrlich viel Freundschaft."

Im Frühling des Jahres 1818 brachte sie die Kündigungeines Capitals von 900 Thlrn., welches der frühere Besitzerihres Hauses darauf stehen hatte, in große Bedrängnis;, die sichnach vergeblichen Bemühungen so viel dargeliehen zu erhalten nurdurch den bald darauf erfolgenden Verkauf lösen ließ. Als ihr Schwager August im Sommer des Jahres 1819 dem Rufe von Cott-bus nach Königsberg in Preußen folgte, kehrte ihr Sohn Alexan-der aus dem Hause desselben, in welchem er sechs Jahre gelebthatte, wieder zu ihr zurück. Dafür fand um dieselbe Zeit ihrCarl Aufnahme bei seinem Oheim Moritz und unentgeltlichenUnterricht in dem Pädagogium zu Züllichau, wo er bis zu seinemAbgang auf die Universität nach Königsberg 1825 blieb und sich

1) di ss V» 4. Zweiter Beitr. z. Chron. S. 136 f. 2) X ? V»3 .4. 3) X 5 VII 2. Zweiter Veitr. z. Chron. S. 131 ff. 4) Carl undOtto. 5) v.