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V. Schencking am 29. Juli 1753 eigenmächtig zerschlug und ausder Kirche warf.
9) 1765, Febr. 17. Carolus deVogelius, Dechant zu Ueber-Wasser und Archidiaconats-Commissarius untersagt dem PastorIloeter zu Nienberge bei einer Strafe von 50 Gg., der durch dasOfficialats-Gericht verordneten Restitution der v. SchlaunschenBank sieh abermals zu widersetzen.
10) 1765, März 5. Pastor Iloeter zu Nienberge erscheintad Protocollum Arcliidiaconale und trägt darauf an, dass demGeneral v. Schlaun statt jener zerschlagenen und aus der Kircheentfernten Bank eine andere, das Publicum nicht hindernde,Bank angewiesen werde. — Von Zurückgabe jener 12 Thlr. istaber keine Rede.
11) 1765, Mai 20. Herr v. Schonebeck schenkt dem GeneralSchlaun anstatt der streitigen Bank seine, sich vor dem Altarbeatissimre Virginis Marias befindliche, 5'/ 2 Fuss breite so wie7'/„ Fuss lange, Bank und erhält vom Pastor und dem Kirchen-vorstande zu Nienberge die Erlaubniss, die sogenannte Brautbankbenutzen zu dürfen, falls die Familie v. Schoneheck nicht inihren übrigen Bänken genug Platz finden würde.
Nach einer Notiz des Freiherrn Werner Constantin besitzendie v. Droste-Hülshoff als Eigenthümer der Häuser Vögeding,Rüschhaus und Degeners in der Kirche zu Nienberge (ausser derdem Hanse Rüschhaus im Jahre 1765, Mai 20, geschenkten Bank)6 ganze Bänke und 9 Plätze, nämlich
I. Haus Vögeding:
die erste und zweite Bank auf dem Chore ganz.
II. Haus Riischhaus:
a) die 23. und 24 Bank ganz.
b) in der 36. Bank 2 Sitze.
c) ,, „ 1 /. ,, 1 Sitz.
d) „ „ i. ,, unter dem Thurme 3 Sitze.
IH. Haus Degener: .
a) die 7. Bank auf dem Chor ganz.
b) „ 47. „ unter der Orgelbühne ganz.
c) in der 35. Bank 2 Sitze.
d) „ „ 41. „ 1 Sitz.
1756 — 63. Gemeinden Osterwick und Holtwick siehe Zeit-schrift für vaterländische Geschichte. Münster 1855, pag. 128—13t.
1757, Mai. Die französische Hauptarmee unter dem Marschalld'Etrees lagert 3 Wochen zwischen St. Mauritz und Telgte. Ei-