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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Urkunde 5UXIV.

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Hohengcrolzeckh, und der« Nachkhommen Manns-Stammens, bis hieher solche Herr-schafft Hohengcrolzeckh, sampt den obgeschribnen Zugehörungen, von dem hochlöblichenHauß Oesterreich zu iehenu empfangen, getragen und ingehabt haben. Vnd dann aufAbsterben höchstermelter Römischer keyferlichen Mayestat weyland Vuirin-Gattgolst,Herr zu Gerolzeck, dieselbige Herrschafft sampt dero Zugehörde, von uns empfangen,und vnserm gewestcn geheimen Rath, und cbristen Hofmaisier, auch weyland GeorgeltGrauen zu Helffettstem die Lehcnpflicht erstattet hat; daß demnach für vns khommenist, der edel vnser lieber getreuwer Jacob, Herr zu Hohengerolzeckh und Sultz w.als ainhig nachgelassener Sohne, benants DuirimGangolffcn Herrn zu Gerolzeckhund Sultz, vnd bath vns demüechiglich, daß wir ime, nunmehr seiner Jaren, obange-rcgt Schloß und Herrschafft Hohengeroltzeckh, vnfer, und vnserö Haus Oesterreich iehen-schafft, mit obberüerten Zugehörungen, zu rechten Stam-und Mannsehen, von neuwemzu verleihen genediglich geruehten. Das haben wir gethan, und benannten Jacoben,Herrn zu Hohengerolzecbh für sich selbst angeregt Schloß und Herrfchafft Hohengerol-zeckh, mit obangezaigten seinen Zugehörungen , zu rechtem Stamm-und Mannlehen ver-leihen, leyhcn auch wissentlich, in Crafft diß Brieffs, was wir ime darann zu recht ver-leben sollen und mögen, also, daß gedachter Jacob, und hemacher seine Erben männ-lichen Stammmö, sollich Schloß und Herrschafft Hohengeroltzeckh, und was darzu gehört,nun binfüro von vns, und darnach vnsern Erben, Cchhertzogen zu Oesterreich, in mann-lichs Stammens ichen-MeiS innhaben, nutzen und messen möge. Dargegen soll er vns,imd denftlbMy vnsern Erben, allezeit dauon getreuw, gehorsam, dienstlich und gewartigsein, und alles das thun, das getreuwe iehcnlenthe irem iehensherrn schuldig und gebun-den sein, wie iehens Recht ist, und sonderlich vnS, und vnserm Hauß Oesterreich, in al-len vnnsem Netturften und Geschäften, in gcmelkem Schloß ewige Oessnung geben, vnS,und die vnfern, so wir ye zu Zeiten darzu ordnen, so offt wir sie darumb ersuchen werden,darein und daraus, und darinn enthalten lassen, wider Meniglichen , und NiemandtSdann die Römische kayserliche Mayestat, das heylige Reich, auch becde Bischoffe zu Bam-berg und Straßburg ausgenommen und vorbehalten, doch vf vnftrn Costen , und ohneiren mercklichen Schaden, und das auch die vnftrn den Burgfrieden hievor mit obgemel-tm Gangolffcn und walthern aufgericht, so sie solche Oessnung brauchen, wie schgebürt hallten, alles getreuwlich und ohne Geuerde, mit Vrkhundt diß Brieffs. GebenP Ensißheim den achtzehenden Tag des Monats Decembris, nach Christi vnserö liebenHerrn rmd Seeligmachers Gepurth im fünfzehen hundert sechs und achtzigstenJare w.

Ferdinand.

/Vck munciatttm serenisx. ckniAnebickuLiz prvprium.Georg pflaumer.

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EPXV.