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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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M Urkunde (^Xl.

schreibung, so er Egenolph, Herr zu Rappoltzstein :c. ime Herrn Jacoben insolchem Fall zustellen soll und will.

Wann aber mitler Zeit der dreier Jaren, Herr Jacob mit Erkhauffung gelegneroder sonst sein stlbs, seiner Ehegemahel Lrawlin Barbara und deren bceder Erben bes-sern 5stutz damit zu schaffen wüsten, und Herrn Egenolphen solches ain halb Jar uuiorzu wiffen theten, soll sein Ueb vff solches Erfordern, obgemelte vier tausend Guldin Haupt-guts bezalen, und sein L>ieb damit angeregtsZinß und gegebner Zinßuerschreibung erledigen.

Ferners soll und will auch wolermellter Agenolph, Herr zu Rappolzstem seinerlieben Tochter, Lrawiin Barbara, mit Khlaidern, Khleinatern irem Standt gemeßaussteuren, daß es auch nit weniger, sonnder ehe mehr dann taußend Guldin thue oberan-lauffen solle.

Vnd wann die Bezalung der briesslichen Verschreibung solcher Ehe-und Heimsteur,sder des Heuratguts, wie jetztgemellt, geschehen ist, so soll allßbaldt sein Herr j^ge-nolphs rc. liebe Tochter, Frawbn Barbara, mit Verwilligung und ZulasiungHerrJacobs, ires EhegemahelS, ein gewonlichen Verzug thun, auff alles und jedes vätter-lich, mütterlich, anherlich, brüederlich und schwesterlich Erbguth.

Vff den Fahl aber, das bei dem Willen des allmechtigen steet, daß diß GeschlechtsStamms und Namens der Herrn von Rappoltzstein w. khcin Majrßpersohn ehelich gebornvorhanden were, altsdann soll sei>rer ^ieb Dochter, Lrarrtin Barbara, oderderenEr-ben, an allen aignen Güetern, so von der Herrschafft Rappoltzstein herkhommm, auch al-lem übengen, daran die Weibspersonen vheig, iren freien Zugang und Erbsgerechtigkeithaben, und allsdann derselb ir Verzig sie^rarvlin Barbara nichts binden, sondern alsein vnuerzügliche Erbdochter sein und gehüllten werden, auch sampt iren Geschwisirigen,oder deren Erben zu gleichem Theil geen, wie sich dann der Fall nach Form Rechtens ge-ben mag.

Hiergegen soll vnser lieber Vetter und Psiegsohn, Herr Jacob von Hohmgeroltz-ecA) und Sultz :c. wolgemelltem Lrawlin Barbara, der vier tausend Guldin ires zu-gebrachten Heuratgutz, hiowiederumb auch so uil Widerlegung, obgemelter Werung,welches zustmen acht tausend Guldin machen thut, auff guten , gewissen, woluersorgtenRenten, Z'nßen, Güllten und Gesellen, an Gellt, Wein und Früchten allso versichern,belegen und versehen, daß ir Frarvlm Barbara, so es zum Fall khompt, von solchem ^- ^Hauptgut der acht taussmdt Guldin jarlichö Gellz gedachter Werung, (jedoch am Gellt,

Wein und Früchten, wie hernacher steet) alle Iar jedes insonderheit, gewißlich und ohnallen Verzug oder ainiche Verhinderung allso bezalt werden: nämlich an Gellt zwei hun-dert