zzz Urkunde eux.
eux.
Leheilrevers Bernhard Botzheims gegen der Vormundschaft
Jacobs des Hern zu Hohen,geroldsek.
l-582.Z
c^'ch Dcrichard Bsyhcim, der Rechte» Doctor !c. bekenne lwd thue kundk all-rm-».-
niglich mit diesem Brieff, daß ich vff heut Dato von den wolgebornm Herrn, Herrn ÄHeinrichen Grasten zu Lnpffen , Landtgraven zuc Stulingen , Herrn zu Hewen,und Herrn Carlen, Graven zu Hohenzollern, Sigmaringen und Veringm:c.Erb-Cammerer :c. als geschwornen Vormundern des auch wohlgebornen Herrn Jaeoben,
Herrn zu Hohengerolneck und Sultz :c. meinen gnedigen Herrn, zue rechtem Erbte-hen, Söhnen undt Dochtern, zue Lehen empfangen hab den Dinckhoff zu Querbach, al-lernechst bey Korck gelegen, mit Zinsen, 2lckhern, Matten und aliler Zu-und Eingehe-runge bemeltS Hoffs, wie denselben lezlich der edel und vest Hans Matthaus Mußlerseliger von der Herrschafft Hohengeroltzeck und andere vor ihme ingehabt, genuzt und ge-noßen. Und dieweyl wohlgedachte Herrn Vormundere denselbigen Hoff wohlgenanterHerr-schafft zue Beßcruug derselbigen Eigenthumbs und meins Lehens mir den Dinckhvffhubernzu verkhauffen gnädiglich zugelassen und verwilliget, daß ich an Statt solches Dinckhoffsdie erlöste Kauff-Summa, nemblich zwey hundert fünffzig Pfundt Pfennig Strasburgcrund davon jerlichs ans mir und meinen Erben zwölffPfund zeheu Schilling jerlichs Mann-gelts obberurter Masen empfangen. Hierumb hab ich Doctor Bsyheim obgcnant ge-schwohren einen 7lydt leiblich zu Gott dem allmechtigen, wohlgedachten meinem gnedigmjungen Herrn und seiner Gnaden Herrfchafft Hohengeroltzeck getreu und holt zu sein, irerGnaden Schaden Zu warnen undt zue wenden, dcro besten Nutz und Frommen zu furdernundt zu werben, wolernanter Herrschasst verschwigen Lehen zue öffnen undt vorzubringen, ^den Manntagen gehmsam zu fein, undt in Sachen mit andern ihren Gnaden Mannen " ^
Recht zu sprechen , undt alles das zu thun, das ein getreuer Lehcnmann seinem Herrn vonseiner Lehen wegen aus Recht oder Gewonheit zu thun schuldig und pflichtig ist. Da esauch künfftig den Fall erreichte, daß bernrt Lehen vff ein Tochter oder Weibsperson kom-men wurde, so soll solch Lehen nit ldestowenniger durch einen tauglichen mannlichen Lehens-gcnoßen jederzeit empfangen und vermanet werden, alles getreulich und ohne Gefthrdt.Zu Vrkhundt hab ich Bernhardt Boyheim obgenant, mein eigen angeborn Jnsige! M zgehenckt an diesen Brief, der geben ist den lezten Tag MertzenS, im Jahr als man nachder Geburt Christi zalet fünffachen hundert achtzig und zwey.