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Urkunde (?.
in Stubach, Cunrat Synnchaimer, Cristian am Waldt vnd sunst vil andere als gelangwürdig Gezeugen Gegenwurtigkeit, insonder darzu ervordert vnd gepetten, ist erschinenderwolgeborn Herr Iunckher DiebolcHerr zuHohengevolyogt vnd stund alda vor ime vnd vilandern Umbstendern vnsers gnedigisten Herrnö Erlz-HeryoI'SlImunds von Öster-reichs :c. Hoffgesundts, ain tauffender vnd gesworner Pott mit Nemen Cunrat Ferbervon Heidelberg geporn, Wormsser Bistumbs, ain pfaltzgrestsche Pötten-Büchse an imtragende vnd in seinen Henden ain hulßin Kluppen vnd Stab haltende, an welchem amgrosser Büschl mitt Absag^vnd Veindsbriefen, wol verpundcn an dreyen Ortten, mittrotten Wachs verstgelt oben darane schweben, zu dem der berürt Herr zu Hohengerolßeckdie Meynung reden vnd mit verstentlichen stttigen Wortten vnd verneinblicher Stym alsosagen vnd fragen was, von wannen er herkomen vnd gelausten, von wemb er gesendet, vndwer im die Kluppen der Briefe gegeben hctt, oder durch wen ime beuolhen, daß er imMch Feindzbriefe antwurten solte vnd zu welcher Zeit, auch wa vnd was Orten vndMnim dis inn sein Hend beuolhen worden :e.
Darauf der bemelt gesworn Pott Cunrat Ferber offentich antwurten vnd sagen tett,öaß im solich Klupp mit den Anhang vnd Viendbriefen ain Donrstag nach sant lucästagnächstvergangen zu Haidelberg in der Canzley durch Herrn Alexander»! ftins gnedigenHerrns des PfaltzgrafenS :c. Cantzler, wie die da an der Kluppen hiengen gegeben, vndim die vff den Eyde, nymantS anders, als Iunckher Dieboldcen, Hern zu Hohcn-ZerolyecV inn seine Hend zu antwurten vnd zu geben vnd den so lang zu suchen, biß dazer in finden vnd seinem Eyd gnug tete; das hett er also, wie ein armer gesworner Potttun vnd solchem des CanzlerS Beuelh, seiner Aides-Pflicht nach , gehorsam seyn vnd denGang vollbringen müssen vnd hett sein Gnad so lang gesucht vnd gezeret, daß er yetz wederCreuHer oder Müntz vnd gar kein Zerung mehr hette vnd pake sein Gnad mit gepogenKnyen vnd diemutigen Ernst fleissig anrüsten, im ain Steur vnd gnedig Hilffan derZeh-rung widerumb haim ze tunde, damit er vff dem Tag hinkome vnd von statt lauffenmöcht,oder er müßt den Mantl vom Hals ziehen verkauffcn vnd dahinden lassen.
Vff solich, des pfaltzgrefischen geswornen PotenS obgemelte Antwurt hat der bmirtwolgeborn Herr Iunckher Diepolr Herr zu Hohengerolyeckh die Maynung mmMgesagt vnd also gerett, wiewol mein Herr der Pfaltzgraue :c. ineineS gnedigisten HemsiLry-Herrzog Sigmunds von Österreich:c. offen vnd mir mein Haus vnd SlsßHochengerolHegh, wider alle Pillichheit vnd vber vil meiner vollkommen gnugsamenRecht«pott, vnd Zu dem, daß ich mich sonderlich gegen demselben meinem Herrn Psalhgrafenverwilliget, begeben vnd erbotten hab, ob sich mein Herr vnd Vatter seliger Gedachmüs,gegen der Pfaktz ichtö als ain Erbdiener verschriben hette, daflelbig zu beuestigen vnd zubesteten vnd als ain Gehorsamer ze tunde, auch seinen Gnaden darzu den merclichen Scha-den, der mir durch am PfalHgraven begegent vnd ob hundert tausent Guldiu treffen iß
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