iy8 Urkunde I.XXXIX
alle Iare vff iant Martins Dag, ongeuerlich geben vnd antwurtten zwölff guter RinsicherGulden, in iren sichern Gewaltt, vff vnd ab allen den Nutzen vnd Gefetten zu Schutterninn dem Ampt vnd Pflege, vff der Herschafft von Geroltzeck Teyle vnd Gerechttigkeit; al!so daß ein Vorsorgnißbrieff darüber wißen, clerlichen InnhaltS ist w.
Auch ist berett, ob vnser gnedige Herschafft obgenant, oder ir Erben, über kurßoder lang, soliche zwölf Guldenn GeltS Widder an sich bringen vnd loßen wollten, soll ineder genant Hanns von Brunbach vnd sin Lehenserben, gehorsam vnd gewerttig s,n zuthun vnd ine darin nit tragen, sunder sie mögent die zwölff Gulden mit ijc vnd xl Gul-den an sich bringen; dieselben ijc vnd .rl Gulden sollent durch Hanns von Drunbachvnd sin LehenSerben, mit Wissen vnser gnedige Herschafft obgenant, Widder angeleyt wer-den, nach dem nutzlichesten vnd wegsten, in LehenSwiße vnd zu allen Zyttcn von vnsergnedige Herschafftt widder entpfangen vnd getragen werden, inmaßen wie er dann Arnnß-bach vnd Brunspach von vnser Herschafft zu Geroltzecke inn LehenSwiße inngehabt vndentpfangen hatt.
Auch ist berett die x.rx Sch. Pf. Gelts so die geistlichen Frauwen vnd Closter zu Wyti.chen, nach besag ir Brieffe, inn Arnßbach habent, daß dieselben Brieff, sagent über diejrxx Sch.Pf. GeltS, by iren Crefften verlyben vnd vnsere Herrschafftt zu Geroltzecke die übersich nemmen sollent, vnd die Frauwen des genanten Closters jolicher Zinße vßzurichtten,vnd Hanns von Vrunbach des Verseffe vnd Zinße nu furt mee gantz embrosten vnd ver-tragen sin soll; vnd vmb den Verseße der Zinße im Arnnßbach vnd Brunspach, derGu-tere vnd Gerechttigkeit, wie die Hans von Vrunbaci) vntz har inn vnd herbracht hat,genutzet vnd genoffen hatt, was ime des noch vßstot, Gelt vnd anders, was das were,nust hindan gestaltt, soll er die armen Lute an beiden Enden vnsere gnedige Herschafftt zuhant füren vnd sie derselbe Schult gichtig machen, darmit nutzit mee zu thun haben, auchalle Brieff, Register vnd was er hab sagen über den Arnnßbach vnd Brunßpach, hervßgeben vnd für soliche Verseße vnnd Schult soll vnser gnedige Herschafftt obgenant dem ge-nanten Hans von Brunbaci) oder sin Erben geben vnd antwurtten, mit dem Zinßeobgenanter xij Gulden vmb sant Martinötag nehst kompt wurt, zusammen xxiij Gulden,acht Dag vor oder nach ongeuerlich, auch iiij Viertel Korns vnd xFirtlHabem, zudemobgenanten Zins des benanten ZilS; vnd wann die xij Gulden des Verseß halb zu dem be-nanten Ziel geben sint, auch solich Korn vnd Habern vorstot, soll es furer by den fljGulden des ZinßeS obbedacht verlybenn vnd keynn Verseß mee geben werden, vnd sintHervff vnser gnediger Herre obgenant als ein Furmunder, auch Hanns von Vrunbachder Sach halb das Lehen beruren, so vor vnß gelutet hatt, ganß gericht vnd übertragen,sunder by der Rachtung verlyben wie obstat, darwidder nummermee gethan noch schaffengethan werden, inn dheynner Hände Wiße.
Des zu Vrkunde vnd Bevestung disser Dinge vnd Rachtunge, han ich Rudolfs
Lumbarc als ein Richter, zu differ Zytt myner gnediger Herschafftt obgenant vnd
ypylhelm Landecke vnd Peter Vaner genant Gebig, von Bete vnd GeheiM der
Manne