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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Urkunde I.XXXIV.

thun, obe wir mit ine widderkouffm oder lösen wölient oder nit. Vnd obe wir das nit tbunwürden , so mögent doch sie beyde, oder ir ein Teil wol für sich selbs kouffen oder lösenmit Behaltnüße dem andern Teil vnd oucy vnö, solichs Widderkoufs oder Losunge zuthutnoch Gebürunge der obgerürten Teyle, vnd ouch noch Jnnhalt der Verkouft oder Versa-tzungs-Briefe, die vormals von vnseren Vorderen oder vnö, darüber werent gegeben vchgelöset worden.

Item, fügte sich, daß wir, vnser Erben oder Nachkommen, den andern halbe»Teil der vorgenmtten Herrschafften, oder icht der Lüte vnd Güte dartzu gehörig, versehenoder vss Widderkouff verkoussen wolten, daö sollen wir thun, gegen dem egenanten vn.serm genedigen Herren dem Marggrafen vnd der Stat Straßburg, iren Erben vnd Nach-kommen so verre sie vnö umb jeden Guldin Geltz vnserer Nutzunge, der wir sie in vnd vifden vorgenanten Hsrrschafften redelich bewisent, geben wöllent zwentzig Guldin, vnd wirsollen in das in vnftrem offenen Briefe, ein halp Iar vor sant Georgen Tage, zu wissenthun vnd anbieten; so sollent dann sie in dem nechsten Monat darnach, vns schriben, obesie miteinander, oder welicher Teil vnter ine, das kouffen oder setzen thun wellen oder nit,vnd were ine beydersite das nit ze Willen, so mögen wir solich Verkauffen oder Versehenwol thun gegen anderen, da vnö daö mag gelangen, doch daß wir gegen denselben, denwir verkoussen oder versetzen würden, versorgen, nach Notdurft vnserö Herren desMar-grafen vnd der Stat Straßburg, irer Erben vnd Nachkommen, daß sie, glich vns vndvnsern Erben vnd Nachkommen, Widderkouff oder Losung ze thunde habent, wann imdie zu Willen würden, vnd was sie des also zu iren Handen brechtend, so soll doch vnsvndvnsern Erben sin behalten dasselbe, von ine Widder zu kouffen oder zu lösen, wann es vnSfügsam würde sin.

Item wolten aber wir oder vnser Erben sollichen vnsern halben Teilgar oder eins Teils,erblich verkoussen, das sollent wir vorabe onderstecn zu überkommen mitvnserem egenantcn gnedigen Herren vnd derStac Strasburg, iren Erbenoder Nachkommen; würden aber sie beyde Teil, oder ir einer, vnd wir Koufs niteins, so haben wir alsdann Macht, das Verkoussen zu thunde gegen weme es vns gelan-gen würde, doch daß solich Verkauffen zugange reddelich vnd daby nit sye einicherley Ge-uerde oder Argclist, vnd daß auch darumb der Gloube geschee; vnd semlich verkoussen solauch dannocht zugeen mit solicher Gedinge vnd Versorgnüsse, obe vnser genedigerHerre der Marggrafe vnd die Seat Straßburg, ir Erben oder Nachkom-men, miteinander oder ein Teyl, one den andern, dem das nit eben were,in dryen Iaren, nachdem der Nouff gescheen vnd beschlossen rvere, einenTVidderkoust thun wolten, daß ine das gestattet werde, vmb so vil Gelh alsvnö darumb in vorgeschobener Masse, wissentklich^vnd redelich werden were.

Item, wir haben vns vnd vnseren Erben behalten vnd gedinget die vorgenanten Herr-schafften , als wir die yetzunt halber dem obgenanten vnserm genedigen Herren dem Marg-grafen vnd der Stat Straßburg , nach Lute diß Briefs verkoussen, widder zu kouffen,

sam-