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Urkunde I.XXXI.
I>XXXI.
Lehnbrief Kaiser Friederichs des III. vor Debatten Hernzu Geroidsek, über den Zoll, Gelait,
Umgeld zc.
l-455.1
Lriderich von GotS Gnaden Römischer Reysscr zu ätten Zytten Mmr d«
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Richs, Herßog zu Osterich, zu Steyr, zu Kernten vnnd Kralü, Graue zu^y.rol :c. bekennen vnd thun kunt allermeniglich mit dissem Brieff, daß für vnß kommen istder edel Tiebolr Herre zu Gerolyecke zu Hoheungerolyecke, vnsser vnd des Richslieber getruwer, vnd hatt vnß demütiglich gebetten, daß wir ime dise nachgeschribm le-hen, mit Pamen die Zolle, Geleyrt vnnd Vngeltt in siner herschaffehohengMz,ecke als Römischer Keysser zuuerlyhen vnnd ime auch die Jarmercke vnnd H)ochm-margke, als sin Fordern, Elttern vnd er, die innsinem Dorfflin Selbach, bißher gehabt vnndgehaltten haben, zu bestetten gnediglich geruchten. Des haben wir angesehen des eegenan-ten von GerolHecke demuthige vnd zimliche Bete, auch die getruwen vnd annemen Dien«ste, die sin Fordern vnnd er, vnnß vnd dem Ryche, offt vnd dick, williglich gethan ha-ben vnd er inn künfftig Zyt auch wol thun mag vnnd soll, vnnd haben darumb, mit wol-bedachten Mut, gutem Ratt vnd rechter Wissen, demselben Tieboltten vonGewlye,cke die obgemeltten Zolle, Geleyt vnd Vngelt, zu jehen gnediglich verliehen vnd gereychtt,lyhen vnd reychen ime die auch, von Romisch keysserlicher Macht, wissentlich mit dissemBrieff, waz wir ime von Rechts wegen daran billich verlyhenn sollen oder mögen, dochvnß vnd dem Riche an vnsern vnd sunst yederman an sinen Rechten onschedlich.
Vnns hat auch der obgenant von Geroltzecke darvf gewonlich Glübde vnnd Eydege/than, vnssvnd dem Rych davon getruw, gehorsam vnd gewerttig zu sind vnd zu dienen,als sich von solicher iehen wegen geburct, ongeuerlich. Wir haben auch dem obgenantenDiebolccen von Gerolyecke die zwen Jarmerckt, nemlichen alle Jar eynen vffsantPhilips vnnd Jacobs Dag der heyligen zwölff Botten, vnd den andern uff sank Kathery-nen Dag, vnd eynen Wochenmargkt alle Wochen vff den Montag, inn dem vorgenantenDorfflin zu Selbach zu haltten von nuwen erleubt, vergönnet vnd bestett, erlauben, ver-gönnen vnd bestetten inen die auch von Romischer keysserlicher Macht vnnd von nuwes,inn Crafft diß Brieffs, also daß derselb von Geroltzecke, sin Erben vnd ir jute daselbsz"Selbach wonhafftig, die nu hinfür zu ewigen Zitten, als vorgemeltt ist, daselbs halltenvnnd üben sollen vnd mögen, vnnd daß dieselben Jarmergkt vnd Wochenmergkt, vnd allevnd yglicli Lüte, die darzu vnd davon ziehen vnd die besuchen, alle die Gnade, Rw,
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