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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Urkunde UVil.

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sol dasselbe abgelöste Gelt die achtustnd Gulden alz dan in stiller Gewer vnd vnuerruclc,aanh byeinander bliben ligen, vntz daz ez aber in Widcme Wise wider angeleit wurt, vndU das des -genanten Grase Jsohan Erben, ouch verkündet werden, doby ze finde, daßes getrcuwelich, vnd vngeuerlich wider angeleit werde, vf das beste vnd also, daß dassel-be abgelösete Gelt in eynerRyfiere de§ Landes zu Westerich oder zu Elsaß angeleit werde, vndalßdan sollent dieselben achtusent Gulden, oder das was dan darumb gekousst oder verpsantNiet / aber in Widemes Mise ligen, glich als vor, vnd wem dieselben Fiouwe Tldelheitnit en ist von Todes wegen , so sollent dieselben achtusent Gulden, oder das was dann dar-umb gekoust oder verpsant worden, aber zu Stunt widcrumb gefallen sin , an des ege-üanten Grase Jjohan nehsten Erben, vnd nemlich mit sonderheit, so sollent die obegerürtezrecne Wideme nach vorgeschribener Meynunge zu beiden Süten vff die beste Wiß vnd For-M Atgen einander verbriefft vnd versigelt sin oder werden, one alle Geuerde, vnd haruffMt die obegerürten beide Parthien solich vorgerürt ire Gespenne gentzlich gcrihtet, geslihtetvnd vbertragen sin, vnd stl ouch darumb deheine Parthie, an die ander nicmer kein An-sprach noch Vorderung getül, noch gehaben, oder schaffen geton werden, in deheine Weg,vßgescheiden harinne alle Argeliste vnd Geuerde.

/ Vnd der vorgeschribene Ding zu cyner woren Vrkunde vnd Getzugmß, so habentwir der obezenant Milhelm Bistchofstzu Strosdurg vnser Jngesigel an disen Briefftun hencken, vnd ich Vrstel Grefln von Eberstein Fraurve von Gerolyccke vff ey-ne, ich Johan Graste von Morste Graste zu Sarwerden vnd Hcrre zu Larevnd ich Adelheit von Geroltzecke sin eliche Gemahel ander site, bekennen offenbar andisem Briefe, daß sollich Vbertrag vnd Richtunge, so der obgenant vnser gnediger Herrevon Stroßburg, zwüschen vns bered vnd betragen hat, rnit vnserm guten Willen vnd reh-tem Wissen zugangen vnd bescheen ist, vnd globen vnd versprechen ouch diese Richtungevnd Vbertrag, wie vorgeschoben stat, gegeneinander getruwelich zu halten, zu vollefu-rm vnd zu tunde, darwider niemer ze reden, zu tünde noch schaffen geton werden, in de-heine Weg, one alle Geuerde.

Vnd darvmb so hat vnß yeglichs sin eigen Jngesigel by des obegenanten vnsers gnedi-gm Herrn von Stroßburg Jngesigel an disen Brief gehencket, vns zu besagende der vor-geschriebenen Dinge. Vnd ich Diedolt Herr ^on Gerolyecste bekenne mich ouch an^,chem Briefe, daß sollich Vertragen vnd Richtunge, st der obegenant myn gnediger Herrem Stroßburg zwüschen der vorgenanten myner Hußfrouwen, Grase Johau von6arwerden vnd Adelheit siner Hußfrouwen bered vnd betedinget hat, mit myne gutenWillen, Wissen vnd Verhengniß, zügangen vnd bejcheen ist, vnd gerede ouch das dobyzu bliben vnd ouch zu haltende vud zu vollefürende, getruwelich vnd vngeuerlich,bnrnnder niemer ze reden, tünde, noch schaffen geton werden, in deheine Weg, onealle Geuerde. Des zu Vrkund st han ich min eigen Jngesigel ouch an disen Brieff ge-Wcket, der geben wart vff Sündag als man singet in der heiligen Kirchen Rcminiscere,H dem Jare als man zalte noch Cristi Geburt viertzehen hundert zrvenyig vnd achte

O. 2

Jore,