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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Urkunde I.VII.

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dere Briefe, die sich an Widemcn vnd Morgengabe trestent, oder andere Briefe, Zinß«bücher, Register oder Zedel, die zu der Herschafft iore gehörent, wider geben vnd ant-mrtten, gentzlich vnd gare.

Es ist ouch bered vnd bedinget, als obe die egetrante Frauwe Adelheit abcgiengM Todes wegen, ee dann der obegenant Grase Iohan ir Hußwürt vnd dann zumalenit lebendig Libeserben miteinander hetten ; so sol die obegenant Herschafft von Lo-re Eand vnd Lüte mit aller on gehör den fallen vnd verfallen sin gentzlich anderselben Frouwe ?ldelheit nehsten erben. Es sol ouch der egenant Grase Jo-hann vnd Frouwe Adelheit sin Hußfrouwe alle Gülte, Zinse vnd Schulde, so dann derobegenant Herr Heinrich selige schuldig bliben ist, die egenant Frowe Vrsel habe sichsolich Gülten Zinse oder Schulde mit dem obgenanten Herrn Heinrich seligen verschribenoder nit, es sie vil oder wenig, nie vßgenomen, altes verzinsen, betzalen vnd vßrichten,one der egenanten Frouwen Drseln von Eberstein, Drseln ir Dohter, Costen vnd Scha-den, wann ouch solliche Zinse , Gülte vnd Schulde dieselbe Frouwe Vrsel von Ebersstein, Vrsel ir Dohter, nutzit berüren, oder utzit domitte zu schaffen haben sollent, inkeine Weg. Es ist ouch nemlich bered vnd bedinget, daß dem egenanten Grase JohanvonNlörsevon der egenanten Frouwe Adelheit siner Hußfrouwen, noch irem Tode,obe er das gelebet, vallen vnd werden sol, ein Wydemen, nemlich achtusent, der sol ervm ir vßgewiset vnd versichert werden in Widemes Wiß, vff Malberg Burg vnd Stat,daßer sineiebetagen alda selber oder mit sinen Tlmptluten vnd den sinen - - - vnd die-selbe Burg vnd Stat zu sine Handen in Widemes Wise inHaben sol, zu derselben Burgvnd StatTwingen, Bennen, Nutzen,Gewerffen vnd Fellen, so er alda gehaben mag, vndmit andern Gesellen, Gülte vnd Gute, die man ime dartzu nennen wurt, sol er bewisetvnd versichert werden , daß er ein vnd ander .... haben möge vierhundert GuldinGch alle Jor jerlichen sine jebctagen vngeuerlich. Vnd wann derselbe Grase Johanvon Morse nit en ist von Todes wegen, so soll zu Stunt der vorgeschribcn Widemen ledi-glich wiedervlnb fallen vnd gentzlich verfallen sin der egenanten Frowen Adelheit nehstenErben.

Were ouch Sache, daß der egenanten Frouwe Adelheit nehsten Erben den verge-nanten Wideme abekoussen vnd lösen woltent, von Grase Johan von Morse, das-M wvl tun; also wann ime gebeut vnd betzalenr achtusent Gulden vnd ime die ant-warten vnd reichent gein Straßburg oder gein Hagenawe vngeuerlich, so sol er von dem obe-Zenanten sine Wideme gentzlich ston, vnd sol Burg vnd Stat zu Malberg , mit den viershundert Gulden GeltS vnd allen Nutzen vnd Gesellen, alz er dan des in Widemes Wisevßgewiset was, wider fallen vnd werden der egenanten Frouwen Adelheit siner Hußfrou-we nehsten Erben; aber dieselben achtusent Gulden sol Grase Johann von Morse darnachm eins Iors Frist vngeuerlich wider anlegen an ander Gülte vnd Gut, oder wie sich dasbau» geheiffen wurt, vnd daruf sol dasselbe abgelöst Gelt, die achtusent Gulden, alsdanny> Der Gewer vnd vnuerrucket gantz byeinander bliben ligen, bütz daß ez aber in Widemes

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