Urkunde XI.IX.
h^siat, vnd daz si ouch disVerzihen vnd Vfgeben, vnd olle vorgeschriben Sachen, mitdcm egenanten Heryog Rainoltcn von Drslingei: irem elichen Man, gegen dem ege-uanten N)althern von Geroltzegg, vird gegen allen sinen Erben vnd Nachkomenden,qetun vnd vollefuret hat, mit miner Hant, Gunst vnd gutem Willen , vnd han darumbmin Jnsigcl in Vogtzwise ouch offenließ gehmckt an disen Brief, der geben ist an dem neh-sten Zinstag nach sant Laurentius Tag , des Halligen Martrers, des Iares do man zaltnach Geburt Cristi vieryehen hundert Iare vnd darnach in dem vierden Iare w.
XI.IX.
Mbrief Kaiser Sigismulkds vor Heinrichen Hern zu Geroldsek
und Lahr.
M>ir Gigmund von Gottes Gnaden Romischer Runlg zu allen Zeiten Merer desReichs, vnnd zu Hungern, Dalmatien, Croatien :c. Kunig, bekennen vnnd thunkhunt, offenbar mit diesem Brieffallen den, die inn sehen oder hören lesen , daß vor vnökomen ist der edell Heinrich von GeroltzeckHer zu Aar, vnnser vnnd des Reichs lie-ber Getruwer, vnnd hat vns diemutigclich gebetten, daß wir ime dis nachgeschrieben ie-hm, mit Namen Malberg die Vurg vnnd Scat, mit aller Zugehorung undlVildbennen , Rippenheim das Dorfs mit stner Zugehorung, das Riet mitaller Zugehorung, die Dörffer Mmenwiller, Allmeschrviller, t7lonnenwil-lcr, Ichenheim, Rüryell , Thundenheim vnnd Altheim, mit allen Nutzen vnndZugehorungen, die von vns vnd dem heilligen Römischen Reich zu jehen rurent, zu ver-leihen gnedigelich geruechten. Des haben wir angesehen solich diemutig Beth vnnd getruwevnd willig Dienst, die der vorgenant Heinrich vnnd sine Vordem, vnnser Vorfarer andein Rich offt und dick vnverdrossenlich gethan haben, vnnd er vns teglich thut, vnnd für-bas thun soll vnnd mag in künfftigen Zeitten, vnnd haben ime darumb, mit wolbedachtemMut, gutem Rat vnnd rechtem Wissen, die vorgeschriben jehm, Burg vnnd Stat, Rietvnnd Dorffer, mit allen vnnd jeclichen ircn Rechten , Ern , Nutzen, Wildbennen vnndZugehorungen, vnnd allein dem, das wir ime von Rechtswegen daran lihen sollen , vnndzu verliehen haben, gnediglich verlihen, vnd verlihen ime die auch von Römischer kunig-clicher Macht, in Crafft dis Brieffs, doch vns vnnd dem Reich oneschedlich an vnnsernDimslen, vnnd sunst yederman an sinem Rechten.
Vnd der vorgenant Heinrich hat auch vns, als einem Römischen Kunig , daruffHuldung gethan, mit Gelibd vnnd Eid , als gewonlich vnnd billig ist. Ouch haben wirdem vorgenanten Heinrich die besunder Gnad gethan vnnd thun ime die auch von Romi-scher kunigclicher Macht, mit disem Brieff, ob das were, daß er von Todswegen ab-
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