Urkunde XI.IV.
X1.IV.
MorgengabsbriefWalthersHmt zu Geroldsek, seinerGemch.lin Elisabeth von Lichttnberg.
s^.h walrher Herre zii GersltzcckeHcrn Heinrichs seligen Sun H-rren ziiGbroltzecke, tun kuut menglichen mit Vrkunde dis Briefes , daß ich der edelen Gner lieben Frowen Frowe Eilsen miner elichen Hußfrowen, des edeln HmrenHern Cunrates selige,: Dochcer zu Ziten Herren zu Liechtemberg', gebornvon der edlen Frowen Frowe Ionaten von Vlanckeinberg, des egenanten HernCunrares seligen Wittewe, des Morgens do ich die erste Nacht by ir hette geschlaf-fen , do zu gegen warent die fromen vesten Johans (l)sterrag von N)insiei„,Heinrich Brune, Heinrich von Mülnhausen, Dietmar von Blumenowcvnd Iohans von Tierebcrg, Edelknechte, habe gegeben zu eime rechten Morgen.gabe das Tal dem man sprichst Wilertal vnder Geroltzecke, mit allen ZugelM»vnd Rechten, vnd ist gelegen in dem Kirchspel zu Richembach, für zweihundertMargck lötiges Silbers, die sol su haben , nutzen vnd niesten, alse ein ieglich K'Mir Morgengabe sol haben vnd besitzen nach des Landes Recht vnd Gewonheit, onealle Geuerde.
Es ist och berett in diesem Brief, daß min des vorgenanten N)alchers ronGeroltzecke Erben nach minem Tode, welches Iares oder welche Zit in dem Jme suwellent, die vorgeschrieben Güte mit zweyn hundert Margken lötiges 'Silbers vonder egenanten Frowe Pilsen oder iren Erben mügeut abelösen vnd lidigen, vnd wen-ne die Ablösung also geschiht, so sol man dieselbe Summe zwey hundert Margk lotigesSilbers wider anlegen, an sicher ligende Gute, oder Gelt, daran die Eygenscheifft deregenanten Frowen Pilsen vnd iren Erben sol behalten sin one alle Geuerde.
Vnd des zu Vrkunde habe ich dor vorgenant Malther Herre zu Geroltzecke vndwir Johans Ostercag von Minstein, Heinrich Vrune, Heinrick von Muln-husen, Dietmar von Blumenowe vnd Ilohans von Eiersperg, Edelknechte vor-genant, vnsere Ingesiegele gehencket an diesen Brief, wenne wir dieselben fünf Edelknecht?och da zugegen warent. Vnd es sohent vnd horent, do die vorgenant Morgengabe chgeben wart; vnd wart dirre Brief geben an dem nehsten Sunnentage nach demheiliMZwölften Tage, in dem Iare do man zalte von Gottes Geburt dryyen hundertnuntzig vnd vier Iar.
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