«6 Urku nde XX XIV. XXXV.
Wissende , gelobt vnnd geschwohren handt, mit vffgehepteuHmden, leipllch ane dcn ^ligen, für vns, alle vnnsere Erben vnnd Nachkomnum , sieet vnnd vest zu hebende,sn-verbrochenlich, gegen denselben seinen Burgern vnnd Bürgerin , denn lenken vnnd Ge-meinde gemeinlich vnnd besonder der Statt zue lare, die jezundt da seßhasst sind, oderhernach daselbs seßhasst werdent, alles das, das der vorgenannt vnser Vetter sich für sich, schne Etben vnnd Nachkommen verbunden hat zu haltende, als es auch dieselben Brieue völ-liglich beweysendt, vnnd daß wir , alle vnnsere Erben vnnd Nachkommen, nimmer da-wider gethun sollende, noch schassen gethan werden, heimlich noch öffentlich, es seye MGericht noch ohne Gericht, in keinen Weege, ohne alle Geuerde.
Vnnd das zu einem Vrkundt, so handt wir beyde vnnsere Innsigell gehenckt an die-sen Brieff, vnnd wann wir beyde vor Herren Eberlin von Mülnheim Ritter, Johan-nes Blenckhlin, Johannes Kürnagell, Johannes Canzcler, zweyen allten Ainmeisiern,Rudolph Kalwen Vogt zuo lare, vnd Johannes Bockh ^ Cuntzen Backhes Sohne, ge-schwohrenn handt, mit vfgehebten Handen, leiblich ane den Heilligen, alles das zuhal-tende, das von vnö, vnd von vnsertwegen davor geschriben stehet, vnd sie auch das vonvns gesehen vnd gehöret handt, so handt wir sie gebetten, daß sie zu einem mehrern Ur-kunde vnd Gezeugnüß, vnnd vns auch desselben zu vbersagende, ire Innsigell zue denn v»-sern gehenckt handt ane diesen Brieff; des auch wir dieselben Eberlin von LVüllnheimRitter, Johannes Blenckhlin, Johannes Kürnagel, Johannes Centzler, Rudollff Kalwvnnd Johannes Bockh an diesem selben Brieff verjihendt. Der wardt gegeben ane demersten Freytage nach sandt Johannes Baptisten Tage, in dem Jare, da man zallte mGottes Geburtt; dryzehen hundert Jare, siebenrzig vnnd siben Jare,
XXXV.
OefttungsbriefGeorgensHem zu Geroldsek, gegen GravEW
hardsnzuWürtmberg, in denen Besten Hohmgcroldsck
und Schenckenzel.k-Z77^
Georg von Gcrol-zegge «zerr zu Gero!yeckg verjähr vnd thun khnnt, »Wlich mit "disem Brief, allen den die in ansehend, lesend oder herend lesen, daß imfür mich und mein Erben vnd alle mein Nachkommen, gemacht han vnd machen auchmdisem Brief, dem edlen meinem gnedigen Herrn, Grass Eberharten vonderg vnd allen seinen Erben vnd Nachkommen, meinen Theil an der Veste Geeolheche,was ich da habe, jeßo oder hernach da gewinne, vnd Schenckenzell mein Veste vnd dmiualle die Vestin die ich immer gewinne, daß ihnen die offen solt sein, zu allen jemi Lo-chen, vnd sollen sie darein vnd daraus lassen, wan vnd wie dickhe jy das wollen vnd dos