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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Urkunde XXVIII.

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Es ist öch zu wtßende, daß ich minen Bruder Hcinrlct) von Gcrolczcgke, sollmlassmvnd er mich, in vnftr gemeine Vestinnenjzu Geroltzegk vnd zu Schiltach, mit lü-zcl oder mit vil; vnnd soll das vnser jeglicher tun one des andern Schaden. Vnd es sollvnser keiner den andern darine nit irren, summen noch hindern, noch schassen darane ge-sumst, gehindert oder geirret werden, weder mit Wortten, mit Neten, noch mil Getaten,m deheinen Weg one Geuerde.

Wer aber, daß ich ime vnsere gemeine Vestinen Gerolßekhe oder Schiltach, einerHer beder entwerte, vnd in nit inließe, also do Vorbescheiden ist, oder daß ich Herren,Ritere vnnd Knechte, oder sus iemen inließe vnnd enthielte, also daß er sincr Vestin de-heiner entwert wurde, von mir oder von den, die ich denne in hette gelaßen, wie das ke-ine, do vor Gott sie; jo soll dem vorgenanten minem Bruder Heinrich von Geroly-egke, oder wer dssen Brief innehat, von sinen wegen, alles min Gut verfallen sin, dasich han in dem Künigriche, wo es gelegen, oder genempt ist. Vnnd mag mich vnnd Mi-ne Burgen darumbe manen, vnd in den negsten acht Tagen nach der Manunge, sollentwir vns entwerten in die vorgenant Giselschafft, vnd nimer darus zu kummen, denne mitirem Willen, vnnd mag darzu min Lip vnd min Gut, miner Lüte jip vnnd Gut darumbeangreiffen vnnd pfenden, er oder wer disen Brief inne hat, von sinen wegen, vnd wer inendes helffen will; vnd es sollent ich, noch mine Burgen desto münre mit leisten, ohneGeuerde.

Wer och daß ich, mine Diener oder Helsser, oder die minen vtzet vberfürent vndverbrechent, an keinen Dingen, an mins Bruder Heinrich Dienern vnd Helffern, oderan iren Lüten vnd der Güter, oder an minS Brüdern Telern oder Dörffern, oder an sinenLüten vnd der Güter, wie sich das möchte gcsügen, es were mit Nomen oder mit andernDing; so sol ichs inn widerkeren vnnd widertun, in den negsten Vierzehen Tagen, so esan mich gefordert würt: dete ich des nit, so möcht er mich and mine Burgen darumbemanen, vnd vns aber entwerten noch der Manunge also Vorbescheiden ist, in die egenantGiselschafft, vnnd nimmer darus zu kummende, vnH vf die Stunde, daß ich ime gantzvnd gar widerkeret vnd widerton han, den Nomme vnd das Vberuaren, das ich oder dieminm ime geton hant, darumbe wir denne gemanet sint, one Geuerde.

Wer aber, do uor Gott sie, daß ich, mine Diener oder mine Helsser deheiner, dentgmanten Heinrich von Gerolycckh minen Bruder wundetenr, oder liebeloß detent,daß er stürbe, vnd das selber dete oder jchuffe geton, mit Wortten oder mit Wercken, odermit Reten, wie das keme ; so soll dem, der disen Brief inne hat, von mins Bruderwegen, verfallen sin vnnd werden, alles das Gut das ich han in dem Künigreiche, vndoch alles das Gut, domüte das min Bruder hat in dem Künigreiche on alle Widerrede:vnnd hat denne derselbe an mins Bruder Stak vollen» Gewalt, mich vnnd mine Burgendarumbe zu manende, vnnd sullent vns aber entwerten, noch der Manunge, in die ege-nant Giselschafft, vnnd mag derselbe der disen Brief inne hat vnnd wer ime des helffen will,darumbe aber angreiffen vnnd pfenden, mit iip vnnd mit Gut, miner Lüte Lip vnd Gut,

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