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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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42 Urkunde VlI.

Gott wende, daß vnser eintweder darwieder thette, vnnd das breche, oder schüfftg^-brechen, der soll alles sein Recht an dem vorgenanten Gutte allesament, es si) je-hen, Eygen oder Erbe, verlohrcn hann, vnd soll sein Recht gefallen sein , an deineder das siette hebet vnnd an sine Erben. Er soll auch sein, der das brichst, erlchvnnd rechtlsß, vnnd melneide, vnd was ihme darumbe geschehe, das soll an keinGericht gähn, es sey geistlich, oder weltliche.

Herüber verziehen wir vns bedenthalb aller Schirme vnnd aller Rechte, sieseindt vffgesctzet von Bebesten, von Kaysern, oder von Königen, oder von andernHerrn, damite wir möchtent komm wieder diesen Brieff. Alle die Bneffe, ^wir auch hettendt oder handt, gegen einander vnh heute an diesen Tag, die sollentalle thott seyn , ohne der Brieff, den lch der vorgcnanke Malther han geben mi-nem Bruder Heinriche, dem vorgenanten, vmbe stebenhehen Marck Geltes zu ich,der soll Krafft hann.

Daß diß war vnnd stette ff, darumbe hendt wir beede vnser Ingesigele andiesen Briff gehencket, vnnd handt auch gebetten vnsern Herrn, Friderichen, vonGottes Gnaden den Errvelcen von Straßdurg, vnnd die edlen Herrn, HerrnIlohansen von Lichcenberg, des hailigen Reichs iandvoigt zu Elsaß, ^ermHermanen vnsern Vruder, Heinrichen vnnd Rudolffen Marggrauen zuHochbergk Landtgrauen in Brißgewe, Johanscn vnnd Dlrichengrauen zu Elsaß, vnnd E>tten den Herrn von (Dchsensteinhen iandtvoigtzu Mortenawen, daß sie ir Jnsiegel handt gehencket an diesen Brieff, zu eim MHen Bestättigunge aller der Ding, die davor geschrieben standt.

Wir auch Lriderich von Gottes Gnaden der Erwelte von Straßburg,Johannes vnnd Herman, Heinrich vnnd Rudolfs, Johanns, Vlrich vnndGtte die vorgenannten Herrn, handt vnser Instegele durch der vorgenannten Herrn,Herrn Heinriches vnnd Herrn Nlalchers Bette, zum Urkhundt aller der Dinge,die dauor geschrieben stendt, an diesen Brieffe gehencket; der warbt geben zuOsfen-burg^an dem nechsten Freytage nach sanct Martins Meß, da man zehlte von Got-tes Geburt, zwölff hundert neunzig und neun Jar.

Vlll.