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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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II. Abschnit, II. Capitel.

K. LI.XXIII.

Heinrich der Söhne hatte Heinrich der III keine, sondern nur zwei Töchter,III hat keine Allheiten und Ursulen. Diese ward in dem Jahre 142z an Rudol-llrsula die Namstein Hern zu Gilgenberg vermählet und verziehe auf die vat-

Tochter ter - und mütterliche Erbschaft, gegen einen gewissen Abtrag, wie die invcrm an Ru solchem Jahre darüber gefertigte Urkunde sNum. 1^111^ in folgendemdolphcn von ausweiset: ooram nc)bi8 - oonliituta nobili8 äominn cio-

Ramstein, ^ illia nvbili8 viri äomini //emnri iie

6omini in I.are, a nodili äomina.uxvre leAitima ipliu8 clomini , nt ckieitur, pro-

ereata, cle eoiitenlu 6c voluntate N0bili8 viri äomicelli

ciomini. in (IÜZeiiberA, iplins clorninee ftim'o-

mariti le^itimi - . - - in prsesentia nnbilis viri comi-tis ^ Mwurr ecimiti8 in Laar^veräe, ftliallri ssomini

cie Oorolt^eLlc 6c ciomiiisL 6e Lberlleiu 6cc.

Adelheit die

Tochterverm. an Gr.Johan vonMors, a.1419.

Heinrich derIII wendetihr seine Lan-de zu.

Heinrich derIII setzet Gr.Johannen zusichindieGetneinfchafttDieser wirdvon K. Sig-munden be-lehnet a.1426.

§. LNXXIV.

Die älteste 2ldelheic aber ward, wie die so eben angezogene Urkundebesaget, an Graf Johannen zu Mors und Saarwerden vermählet. Das-selbe geschahe schon in dem Jahre 1419, und wendete man ihr die ganze Ver-lassenschaft zu. Davon zeuget die Urkunde von solchem Jahre. sNum. Ick.)Die anhero gehörige Stelle lautet also: Vnnd haben der ehgenanmHmHeinrich von Lahr vnnd die edel Lraw Vrfula, Greffiy von Edel-stein stn eelich N>ürtindas also gemacher: wann derobgenannr Herr Heinrich von Lar von Todes wegen abgangen,- - - daß alsdan dieselb Adelhaid stn Tochter alles des egenann-ren ihres Gatters Herrschaft, Land vnnd Leur, es ft Kehen odereygen / - - erben vnnd ire fallen vnnd verfallen stn sol w«

§. ci,xxv.

Damit nun die Lehensfolge desto minderen Anstand haben mögte, bedie-nete sich Heinrich der III derjenigen Weise, welche denen Teutschen Rechtendurchgehende gemäs wäre. Er sehete nähmlich seinen Tochterman Grav Jo?hannen von Mors zu sich in die Gemeinschaft. Und dieser ward dan noch indem Jahre 1426 von Kaiser Sigismunden belehnet, wie die Urkunde HVausweiset. Die Lehnstücke wurden also ausgedrucket: Molburg die Vurgund Grat mir Mannen und UVildpennen, Rippenheim das Dorfmir flner Zugehörung, das Rir mir aller Zugehörung, die Dörfer

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