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Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek, wie auch derer Reichsherschaften Höhengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben : mit 213 Urkunden
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Häuser Hshengeroldsek und Sulz. z z

da zu solcher Zeit die meiste Herren von GeroldSek den Nahmen XValcherführeten; so ist es nicht möglich, sie gänzlich aus einander zu setzen. Die ge-schriebene Chronik erkennet auch dasselbe und setzet von dieser Epoche mit aus-gedrukten Worten: Es werden vil Sune vnd Dochtern von dem Ge-schlecht Gerolyeck funden, do man snit^Z kan wissen wie ire Va-ter vnd Mmer geheissenn habend. Dann durch ^rieg, deren dieHerrn von Gerolyect vil gehapt, sind Briefs vnd Geschnfsienverloren worden zc. Ich werde dahero nur diejenige nahmhaft machen,welche mir aus Urkunden seind bekant worden ; doch werde ich auch zu Zeitendie geschriebene Chronik zu Hülfe nehmen, weilen sie bei der angezogenen Un-gewisheit setzet: Harumb alle die Personen doruonn man in allenTaylungen, Vertragen, Hairatten, Styffrungen und anderBriefs, Begröbtnissen vnd worhafstige Bericht fundt, das suchbewerbt darchann mag werden, Meldung geschicht.

§. XI.VII.

Ohnerachtet nun diese Chronik darin offenbar fehlet, daß sie den Her- e'"

man, welcher jandvogt zu beiden Seiten des Rheines gewesen, und ln dem A^^^Strasburger Kriege, in dem Jahre 1262 ist erschlagen worden, zu einemSohne Heinrichs des Graven von Veldenz machet, da er vielmehr dessenBruder wäre; s§. XXVI^ so wil ich doch zugeben, daß in der ersten Hälftedes vierzehnten Jahrhunderts ein Herman Herr zu Hohengeroldöek gelebet hat,der ein Sohn VValthers gewesen und einen Sohn, auch bValther genant,gehabt hat. Es ist aber nicht, wie die Chronik schreibet, lValther der Ider Vatter dieses Hermans gewesen, sondern lValther der I I. Ich wil Hat eine Ge-such zugeben, daß solcher Herman eine Gemahlin aus dem pfalzgrävlichenHause Tübingen gehabt hat und daß daher der Beinahme von Tübingen ent- ^an-standen ist, von deme unten s§. Xl^IX^j wird gehandelet werden.

§. Xt.VIII.

Die Urkunde welche mich in diesem Entschlüsse bestärket, ist der Khu- Dasselbebrief, welchen in dem Jahre 1)27 Heinrich der HulweF, von denen Her- wird beschebren zu GeroldSek erhalten hat, sUrk. XIVI und der sichkalso anfanget: Upir wget.Graue Georie Herre zu Vcldenrz vnnd Herre zu Gerskzecke, vnnd Georg d^-mwir Malther Graue Georien Bruder-Gone Herre zu Geroltzecke w. Sohne Wal-Dieser Georg konte kein Sohn Upalters des I seyn, dan er hätte sich sonst thers des II.

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