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I. Abschnit.
§. II-
Ursprung de- Von dem Ursprünge derer Herren von Geroldseck habe ich nichts besse-rer Herren als die geschriebene Chronik des Hauses Geroldsek (a) finden können.ek^Äd^er'' voi'Z^geben, es seie mit Kaiftr Narln dem grossen, als er
geschriebenen ^ Krönunge zu Rom gewesen , ein edler Römer, Nahmens GesChronike. mit in Teutschland gereiset und habe in dem Kriege wider die Sach-
sen , grose Dienste gethan, so daß er zu einem Herzoge in Schwaben seiegemachet worden, da er dan das Heer gegen die Hunnen angeführet habeund in einer Schlacht geblieben seie, vorhero aber zwei Söhne, Aerchcolsden und Gerolden, gezeuger habe. Erster seie nach ihme Herzog inSchwaben geworden, dem anderen aber, damit er seinem Bruder nicht un»terworfen seyn dörfte, habe der Vatter die Gegend zwischen dem Rheine, derKinzig und Blaich sworin die Herschaft Geroldsek lieget sj erkaufet, ihmeein vestes Schlos dorthin gebauet und dasselbe nach seinem Nahmen Ge-roldsek genennet. Von diesem Gerolde Hern zu Geroldsek stammeten nunauch, die Herren von Geroldsek in dem Walgau ab, indeme einer von ihnenalda ein Schloß gebauet und dasselbe ebenfalö Geroldsek genennet habe, undhatte seine Nachkommenschaft lange gelebet; auch habe einer von solchemStamme das Schloß Geroldsek jenseit Rheines an dem Waschgin s Vola-Zussj erbauet und das Geschlecht derer Herren von Geroldsek in dem Elsassegestiftet, welches einen rothen jöwen in silbernem Felde, mit blauen Ziegel-steinen bestreuet, auf dem Helme aber einen zusammen gebundenen Pfauen-schwanz geführet habe. Ingleichem seie eine linie jenseit Rheines gewesen,die das Schlos Schwanau ingehabt, aber das Stamwapen, nehmlich ei-nen rothen Querbalken in güldenem Felde beibehalten , und auf dem Helmeeinen silbernen Schwanenhals mit einer güldenen Krone geführet habe. Eswird auch himachst in dieser Chronike die Geschlechtsreihe aus diesen uralte-sten Zeiten noch besonders angeführet, wie solches der Auszug s Num. mitmehrerem nachweiset.
§. I!I.
(a) Diese ist ein noch ga iz unbekaittes Werk. Sie ist auf Pergament sehr sau-ber geschrieben, und dieWapen seind dabei mehremheils gemahlet. Sie istum das Jahr ! 5 zo fertig geworden, und die Herren zu Hohengeroldsekhaben vieles mit eigenen Handen auf den Rand derselben geschrieben.Der Verfasser nennet sich also: e^c> lVIatüeus nwrsedaZcus IWma:Zmpe: kWerdncd ^ ?appenbailn jnris 6o6tor ue oanonicusZuttenlzs. In dem u kundenbuche findet sich ein Auszug dieser Chronik,gleich vorne unter der Ziffer I.