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verkündete, nalüe sich der Verfasser stets dem sürstlichen Herrii mit einer überschwenglichen Auschrist. Ittcht selten verlor sich seine Sprachezu bauten und damit sein Kkannesmuth zu Gsfenbarungen, die uns heutigen zumeist abgeschiiiackt und öde erscheinen und erscheinendürsten, wenn nicht eben jede Zeit ihr Kecht aus eigenes Dasein hätte und wenn wir nicht die Geschichte aus dein Geiste unserersoliden: demjenigen ihrer Zeit beurtheilen müßten. Aber deswegen braucht uns ein allzulärmendes Gewand der Gesinnung, brauchtuns eine hocbaufgeschraubte Sprache nicht zu gesallen, dem: wir sind heute gewöhnt, hinter den: allzuvollen IDort immer die leere Em-pfindung zu suchen. Unser Ideal der IDahrhaftigkeit verschmäht unzüchtigen Echmuck, nackt steigt es aus aus den: wogenden Kampfeunserer Eeele: auch eine Göttin der Schönheit. Das hindert nicht, daß wir tieser und inniger, weil bewußter, als jene ersterbendslen Geisterdie Höhe und Größe des königlichen Amtes, der königlichen UAirde in Demuth sühlen und gern bewundernd preisen', denn ob auch manchesbeirrende Zeicben emporflammt, so saßt sich auch heilte das deutsche Uolksdasein in die U?orte zusammen: der innere Kamps mit Gott,der äußere mit dem König, Eo aber war es natürlich in diesem U)erke weitschweisender Anrede zu entrathen und es für sich selbst sprechenzu lassen. Und auch bei der Betrachtung des Königsbildes, die zu kUorten werden soll, seh' ich eigentlich nur ein kUort, das heißt deneinen, Alles bezeichnenden Zug: als Uebüter des jungen Kaisers und als Schützer des Aeichs hatte Kaiser Friedrich König Albert erkoren.Der junge Kaiser selbst hat es mit warmblütiger lUeredsamkeit verkündet in der frohen Zeit der U?ettiner Jubelfeier und damit dem Ge-schichtsscbreiber die Botschaft zugetragen, die das UXfien der ganzen geschichtlichen Erscheinung König Alberts erschließt. Das macht Großeso groß, daß ihr Dasein als eine besondere, sortreißende und hochauslockende Einheit lebt. Goethe, Humboldt, U toltke, Tfismarck sind solcheEinheiten, deren jede uns schnell und klar ein greisbares Ideal gibt. Da sehen wir nicht und ahnen wir nicht einmal, daß solch eine Er-scheinung aus tausend und abertausend einander zu- und von einander abstrebenden, nicht immer schönen Einzelheiten sich zusammenfügte,während wir stets aus diesen hasten bleiben und nur diese sehen, wenn es sich um die weniger bezwingende Größe oder gar das Alltäg-liche handelt. Heute, da der Glanz der Kaisersonne über den deutschen Handen lagert, will es scheinen, als ob die einzelnen Fürsten kaumnoch Aussicht hätten, Elerne erster Größe zu sein und sich hellleuchtend in die Ewigkeit der Geschichte zu stellen wie die Herzog Albrecht,wie Kloritz, August, wie Friedrich der kOeise, wie Karl August es gekonnt. Aber es will nur scheinen, denn noch immer bezwäng außer-gewöhnliches Können außergewöhnliches Hemmniß, die Ziele wechseln, aber die Aabn bleibt frei und überall in Alldeutschland blüht reicherHorber dem reicben vermögen. Echöner aber und beglückender wird keiner scbmücken, als derjenige, der die Kdorte trug: „Dem Hebüterdes Kaisers, dem Echützer des Reichs", denn er kündete die dreifache Größe des Fürsten, des Feldherrn und des Klenschen. Eolche Dreiheitder Größe birgt die Einheit jenes Auhmes, die in der Thatensülle der letzten Jahrzehnte doch nur wenige Auserwählte gewonnen habenund gewinnen konnten. Da mag es denn wie Sonnenschein über das Erinnern des Königs und der königlichen Genossin gemeinsamenHeids und gemeinsamer Freude gezogen sein, als es Gelegenheit fand, von solcher gemeinsam erstrebten und in gemeinsamer Bethätigunghöchster Fürstenpslicht festgehaltenen Höhe feierlich zurückzuwollen durch acht Jahrhunderte bis zu der kldiege frühester Ahnen.
Dild l: lOettin im Jahre l88f>. Bild 2 und Z: Hetersberg tämsel s). Kloster
rVtcrslx'lv, <Tnfol Älteste Erwähnung der tvettiner im Thietnmr von Merselmrg tTafel ."»j,^onreld der (>?rosze lvird n lenel? tTnsel ö" IDcck? und voisicllunu dvr ^>>urf»rul^ Käclis. R>?sidcntz-
iltid Hauptvestung Dresdeii" beißt es gelegeiitlich der eingehenderen Erwähnung der alten Klarkgrafen zu Kleißeii Uiid der auf sie folgendenHerzöge und Ehurfürsten: „Es ist zwar an deine, daß die Einwohner eines Haiides sich insgemein begnügen lassen, wenn sie wissen, daß