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Goldene Chronik der Wettiner
Entstehung
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Mit allerhöchster Erlaubnißder Benutzung aller in Betracht gekommenen Königlichen Sammlungen.

e. Wönigliche Hoheit Wrim Deorg zu Sachsen gestattete die ausgedehnteste Benutzung der in Höchst-seinem Besitz befindlichen reichen Sammlung weiland ^>r. Majestät des Königs Friedrich August II. DurchBeschluß des König!'. Gesnmmtministeriums konnte das Rönigl. Haupt-Staatsarchiv durch Herrn Geheimrath Kassel'zugänglich gemacht werden. Die Arbeiten in der Gemüldegall'erie und im König!'. Kupferstich-Kakinet zu Dresdenerfreuten sich der Theilnahme des Herrn Director Prof. Dr. Karl' Moermann, des Inspeotors Lindau, der HerrenLeljrs und Sponsel'. Im Grünen Gewölbe und im König!'. Münzkavinet stand Herr Dr. Erb stein, in derKönig!'. Wiöliotljeli Herr Pros. Schnorr von Karol'sfel'd, im Kl'tertliumsmuseum Herr Oberstlieutenant von Murmömit Rath zur Seite. Vielsache Förderung fanden die Arbeiten durch die Herren Prof. Muge, Dr. Aranz Koppel-Hssfel'd und vor Allem durch Regierungsrath Dr. Gtto H>osse. von den privaten Sammlungen wurden außer der inder Rönigl. Bibliothek zu Dresden befindlichen Adekung 'schen, der im Rönigl. Rupferstichkabinet zu Dresden befindlichenGöh 'schen, auch die Sammlungen des Freiherrn W. von Mansöerg zu Dresden, des Herrn Schütte-Ael'sche zu Leipzigund der „Deutschen Gesellschaft" zu Leipzig benutzt. Die Momentphotographien der lvettinfeier wurden von Mtl .rVraune, Dresden, und Anderen hergestellt; Hofphotograph Teich-KanMingt überließ für die Thronik das Bild:Rronprinz Albert bei Beaumont, während das Rönigsbild von den Herren Müller ck H^itgram in Leipzig zur Repro-duction gestattet wurde. Tine besondere Anerkennung verdient das von der Firma Stengel H Marllert in Dresdendem lverke gewidmete Interesse.

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Es ist eine Pflicht zu sagen, daß die dem Herausgeber gewordene Unterstützung niemalsPlan und Absicht des Merkes berühren oder beeinflußen konnte. Derselbe bat hier nur dankendanzuerkennen, nicht aber einen Theil der Verantwortlichkeit auf andere Schultern zu bürden. Erallein hat über Anordnung und Fügung, die eine wohlbedachte waren, des Ganzen Rede zustehen und das Urtheil zu tragen. Da dem großen Merke kein Vorbild dienen konnte und auchFund und Auswahl und Beproduction der Originale große, oft quälende Schwierigkeiten boten,ist es selbstverständlich, daß es hie und da den Zoll der Erfahrung trägt. Nicht ohne Mehmuthstieß ich im Hinblick auf den Umfang des Merkes eine Menge bereits fertiger Bilder wieder hin-aus. Und auch dabei folgte ich unentwegt der leitenden Idee: ich ließ gerade Bekanntes undBekanntestes fort, weil es auch von den gegebenen Bildern aus zu finden und in den Kreis derEhronik zu ziehen ist.