Der Bienenstand.
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hinüber. Mithin waren vom Burgthor c bis zum Burghofe k fünf Thorezu nehmen. Die Mauer e- m 1 —m 2 ist gegen den direkten Angriff vomBurgthor d und von Nordost gerichtet; sie ist mit Schiessscharten ver-sehen und schützte die Kemmenate I 1 l 2 .
Der westliche Teil des Palas, h 3 , der über sturmfreier Felswandsteht, ist ein Fachwerkbau von 1713. Der fortifikatorisch wohl durch-dachte und grossartige Bau wurde 1768 von nassauischen Staats wegen,durch Ausbrechen und Verschleudern alles nutzbaren Materials, künst-lich zur Ruine gemacht.
Daniel von Langenaus Enkelin Agnes hatte aus ihrer Ehe mitRomilian von Covern zwei Töchter: Lyse, war vermählt mit JohannBoos von Waldeck; die jüngere, Agnes, mit Johann Herrn zu Eitz.Die Schwiegermutter überliess Hohlenfels dem Boos. Ritter Johannversuchte nun, sich seiner Frauen Anteil mit gewaffneter Hand zunehmen. Die Burg war jedoch sehr fest. Die fünf Eingangsthore zuminneren Burghof waren aus schwerem Eichenholz und mit starkemEisen beschlagen. Schwager Boos rechnete allzu sicher auf derenpassiven Widerstand; er hatte keine Mannschaft in der Burg. MitFeuer und Axt hatte Schwager Eitz bereits drei Thore genommen, nunstürzte auch das vierte, bei weiten festeste, zusammen. Als aber dieStürmenden am fünften Thore standen, führte Schwager Boos uner-wartete und seltsame Hülfstruppen zum Angriffe. Plötzlich flogen vonoben eine Anzahl wohlbesetzter Bienenkörbe auf die Köpfe der An-greifer. Die erbitterten Thierchen drangen unwiderstehlich in die Fugender Rüstungen ein und zerstachen ihre Opfer jämmerlich. Gegen diesenFeind half weder Schwert noch Schild. In wilder Hast rannten SchwagerEitz und seine Schaar von dannen; in den Wald, in den Bach; abernoch weithin trugen die Flüchtlinge ihre grausamen kleinen Verfolgerauf sich fort. Des Erkers bei o Name: der „Bienenstand" giebt nochheute Zeugnis von dieser absonderlichen Taktik der gemischten Waffen.
Im 16. Jahrhundert waren die Mudersbach Gebieter von Hohlen-fels. Daniels, des letzten, einzige Tochter Elisabeth heiratete, 1582,Hartmut XVI (115 K) von Kronberg. Ihr ältester Sohn, JohannDaniel I (122 K) hinterliess den Besitz seinem Sohne Hartmut XVIII(133 K). Gegen das Ende des dreissigjährigen Krieges war die Burgschwer beschädigt und verwüstet. Sie stand über 50 Jahre lang ver-