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Kronberg Aldringens Stellvertreter im Oberkommando.
Ehingen an bis auf (?)ingen sich erstrecken, sein fleissige inspection zuhaben, damit am Dienste nichts verabsäumt werde; zu welchem Endeer stets in loco zu verbleiben, damit wenn was vorfallen oder vomFeindt einkommen möchte, das die Officier Ihne zu finden, auche allerzeitlichen zu avisiren und sich bei ihne bescheidtes zu erhollen wissen."„Er soll einen guten wachtsamen Offizier mit 50 Mann Dragonern nachEhingen schicken und den dortigen Schönbergische Rittmeister Traillayablösen lassen . . und die Stadt verteidigen bis sie mit halben Karthaunenbeschossen wird .... dann guten Akkord machen." . . .
„Dann die übrigen Dragoner soll er in die Stadt Munderkingenebenso logiren, unter des Obristlieutenants Commando." . . .
„Riedlingen soll er auch besetzen mit 2 Compagnien Dragoner,Thore schliessen und in Verteidigungstand setzen."
„Er soll in Würtemberg und Ulm regelmässigen Kundschaft directeinrichten." . .
„Die Strassen nach Würtemberg durch Croaten und leichte Reitereibattiren lassen." . .
„Damit bessere Ordnung und weniger Confusio geschehe," wird seineAbteilung erheblich vermindert und anderen Commandeuren zugewiesen...
Der Schluss lautet ziemlich scharf: „Lezlichen wolle Herr Graffvon Cronberg sich Ihr Kay. May. und Ihr Churf. Dchl. Dienste der-gestalt angelegen sein lassen, damit daran das wenigste nicht verab-säumt werde. So wolle Er auch aller orthen gute Kriegsdisciplin undOrdnung halten, das straiffen, plündern und belaidigung der Under-thanen ernstlich abschaffen und bestraffen, auch die erynnerung thun,dass die überflissige Bagagie, Pferdt unverzüglichen abgeschafft werden.
Die Truppen litten gewaltig Not unter diesen endlosen Hin- undHermärschen bei stets rückständiger Zahlung und gänzlich fehlenderVerpflegung. Aldringen musste indessen dem Feinde stets ausweichen,da er Horn gegenüber zu schwach war und der Kurfürst, der alle Teileseines Landes gleichzeitig decken wollte, sich nicht entschliessen konnte,dass das „Volk zusammengeführt" und unter Adringen „conjungirtwerde," und „dass" — wie letzterer fordert — „dise Troppen etwaszruhe und underhaltung, zum wenigsten das Brodt und die fouragien,haben khönnen," da „an den mehrern orthen weder Heu noch Strohe,will geschweigen wasz anders, vorhanden."