Bau des Schlosses zu Aschaffenburg, 1606—1614.
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Johann von Nassau eine mehrtägige festliche Aufnahme in seiner neuengrossartigen Johannisburg zu Aschaffenburg.
Ihr Grundstein hatte Schweikard schon 1606 gelegt, sie war erst1614 vollendet. Gustav Adolf nannte des Schlosses einzigen Fehler:dass man es nicht — gleich so vie-len anderen deutschen Schätzen —nach Schweden verschleppen könne.
Gustav Wrangel liess sich nachdem Vorbilde von seinen deut-schen Kriegsersparnissen einen ähn-lichen Palast in der Heimat bauen.
Im Jahre 1617 brachen die böh-mischen Unruhen aus. Ferdinand IIbeschwichtigte sie einstweilen durchBestätigung des Majestätsbriefes; erwurde dort gekrönt. Schon 1618rüsteten Union und Liga offen zumKriege. Am 20. März 1619 starbMathias. In Deutschland stand derWahl Ferdinands vor allen derjunge Pfalzgraf entgegen. Er ver- Wappen am Schlosse AschafFenburg.
weigerte sogar gegen Schweikard eine kurfürstliche Beratung, so langedie fremden, spanischen, Truppen am Rhein ständen. Bald aber war
Denkmünze auf Vollendung des Schlosses, 17. Februar 1614.
der schwankende junge Herr bedenklich geworden, er lud den mainzerNachbar nach Heidelberg ein, hier lockte ihn dieser zur Mehrheit derSieben herüber.