Wiedereinleben auf Burg Kronberg.
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standlicher Inhalt ist indessen für eingehende Mitteilung nicht mehrwesentlich genug.
Hartmut scheint sich dann der Wiederherstellung seines Schloss-flügels gewidmet zu haben. Nach der Jahreszahl 1543 rührt der Lauf-gang um den ersten Stock von ihm her. Auch der Doppelgrabstein seinerEltern in der Burgkapelle wird aus dieser Zeit sein. Ebenso sein Portrait-bild, jetzt in Schloss Friedrichshof (S. 329). Einige Verschönerungen je-doch als: die Schnecken an den gothischen Treppengiebeln, die Tempera-malereien im sogenannten Rittersaale wurden erst von seinem zweitenSohne, Hartmut XIII, ausgeführt.
Auch den vernachlässigten Gütern suchten er und Frau Annawieder aufzuhelfen. Im Jahre 1544 geben sie 25 Morgen Ellern oderWasen auf dem Driesch, zum Hofgute Fronrode gehörig, an HermannDopff und 27 andere Kronberger in Erbleihe, zur Anlage von Wein-gärten, gegen einen Jahreszins von 20 frankfurter Hellern vom Morgen.
Beim Kaiserstanden die Kronberge fortan in Gnaden. Am 9. Juni1545 erhalten sie eine kaiserliche Belehnung mit dem Bergwerksregalin Burg Stadt und Thal Kronberg. Dass sie dort den Bergbau betrieben,ist nicht bekannt geworden. Vermutlich wurde das Recht erworbenum andere zudringliche Schürfer und Spekulanten auszuschliessen.
Hartmuts damalige Handschrift wird aus seinem Briefe, an einenUnbekannten, vom Montag nach Sebastian, 21. Januar 1544, hierwiedergegeben. Die Entzifferung lautet:
„Meyn freundlich Dinst zuvor liber freunt. uff den abschyde Ichmit euch zu Franckfort genommen, hab Ich mit fleyss gesucht undermeynen brifen nach dem alten Briff so Ich vor meyner verjagung gesehen,aber Ich hab ihnen nit finden künden, und wie Ich euch gesagt, hab Ichdozumall gehört, wie derselbig priff uff meyne altern (Voreltern) und da-neben noch ayner uff den alten francke soll ausgepracht sey bey eynemrömischen kayser. wo sollichs also gescheen were, acht Ich so sollentdenen, so uf dem alten Francke ausgepracht were, zu Liehe bey andernalten meyne gnedige Hern von Sülms prifen finden mögen, mir ist wollangedenk dass für meyner verjagung ich eyn priff gehapt, uff meyaltern eyne Sage(?). Ich habe aber nit sonders geacht, alleyn dass mirnoch ingedenck ist dass mir dozumall müntlich und mit keynem priflichenscheyn bericht gethan, wie desgleychen ey freyhungs priff uff den alten
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