Johann IX -]- 1506. Sickingen sein Testamentsvollstrecker.
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„Pfälzer Fehde," 1503—1507, kennen. Die alte Universitätsmatrikelführt Hartmuts Namen nicht. Auch sind gelehrte, Geist und Stil for-mell schärfende Studien, insbesondere in der humanistischen Schulefür ihn unwahrscheinlich: teils aus inneren Gründen nach seiner auto-didaktischen Denk- und Schreibweise; sodann weil er selber späteran Luther schreibt: dass er kein La-tein verstehe und des Doktors Schrif-ten in deutschen Ausgaben lese. Seinegeistige Bildung war die des damaligenUebergangs von der ritterlich feudalenzur kirchlich gelehrten.
Am 19. April 1506 errichtete Jo-hann IX in seiner Amtswohnung beiSt. Agathen zu Aschaffenburg den letz-ten Willen: „Seine Leiche soll nachKronberg in die obere Kirche ge-bracht werden." Dort ist der Grabsteinheute noch rechts vom Altare zu sehen;darunter ruhet auch die Gattin; Clarastarb erst 1525.
Die Inschrift lautet: „Anno 1506 amXIX tag Aprilis starb der from und stren-ge . Her . Johan . von Cronbergk . Ritter.
Der Zeit Vicedom zu aschaffenburg demGott gnadt.
Darnach im Jar 1525 starb die Johann IX und Frau Clara
erbar Fraw Clara geborn von Helm- NOn Helmstadt -
Stadt, Herren Johan von Cronbergk Ritters husfraw der Gott gnade."
Auf einem an der Orgel hangenden Schilde hiess es:
„Anno XV C VI Jahr uf den nesten Sontag nach dem heylignOsterdag (19. April) ist der from un' streng Her Johan vo' Cron-bergk, Ritte' der Stat zue AschafFenburgk Vizdo' gestorben de Gotgenat."
Zum Vollstrecker ernannte der Erblasser seinen rechten Vetter,den Ritter Franz von Sickingen.
Die Verwandtschaft war folgende: