N
A. Die Burg.
Im Eschborner Weistum von 1447 heisst es: „die dry Bürge zu Croneberg."
I. Die Oberburg.
IR treten in den Hof des „Schlosses"über Kronberg durch das untere Thor(t des Burgplans). Alsbald erkennenwir: dass die gesammte Anlage in ver-schiedene, den massigen Serezitgneis-Felsblock krönende und von ihm ab-steigende Abschnitte zerfällt. Den ältestenKern der Ansiedelung bildet die „Ober-burg." Von ihrer Gründung, zwischen1220 und 1230, haben wir keinen gleichzeitigen Bericht. Jedoch setzenbereits die Urkunden jenes Jahrhunderts ihr Dasein voraus. Mit ihremNamen: „Croninberc" bezeichnen sich am 19. Juli 1230 Glieder desGeschlechtes derer von Eschborn. Seit dem 29. Dezember 1254 sindvon ihnen verschiedene Urkunden „in valle Croneberch" (im Dorfe)ausgestellt oder sie nennen den Namen des Ortes. Schon im Jahre 1255stand dort ein, für Gäste mit feineren Ansprüchen zum „Einreiten"