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Die Kronberge Lehnsmannen auf Neu-Falkenstein.
am Donnersberge: Newe Falkstein. Die Bolanden wurden von denGrafen von Sponheim beerbt. Deren Lehnsmannen auf Neu-Falkensteinwaren 1388 die Kronberge. Philipps (I, 54 F) und Frank (VIII, 52 F)von Cronenberg gehen so sagt das alte sponheimer Mannbuch -„von uns zu Lehen den Noringes halben, den man nennt die Nuwe-falkstein." Die andere Hälfte besassen 1382 die „Hatzstein." Weiterwanderte die Lehnsherrschaft über die Burg, durch Erbtöchter, an dieGrafen von Nassau. Sie machten aus dem Besitze ein Ganerbenhaus.
Dreissig Minuten Weges vom Falkenstein, gen Westen, lagert aufeinem, vereinzelt aus der Thalebene aufsteigenden massigen Felsblockedie weitläufige Ruine der einstigen Festung: Königstein.
Königstein, 16. Jahrhundert.
Hier war fränkischer Königsboden. Das Schloss tritt zuerst 1256als „Kuningestein" auf. Von den Nüringen kam es durch die Münzen-berge an Philipp I von Bolanden-Falkenstein. Mit dem Erzbischof Wernervon Trier starb 1418 dieses Geschlecht aus. Die Herren von Eppensteinerheirateten Königstein. Von seinen späteren Beziehungen zu denKronbergen werden wir zu ihrer Zeit hören.
II. A. 2. Philipp IV der jüngere (64 F).
Verheiratet war er mit Anna von Handschuchsheim. Philipp machtin den Urkunden meistens gemeinsam mit seinem älteren Bruder vonsich reden. Ueber ihn allein wäre zu berichten: dass er etwa 30 Jahrelang (1425—55) sich in Geldgeschäften mit den Erzbischöfen von Mainzund den Eppsteinern bewegt. Die Pfandschaften dafür erhält er „amts-weise" ; so zu Diepurg, Buczpach, Steinheim und Nieder-Olmen.