Modernes Kampfbild. Waffenstillstand zu Heidelberg, 2. Juni 1389.
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Sammt andere Feinden und Hilfer mehr.
Zogen also fort mit ihrem Heer.
Etlich Hoff und Dorffe sie da verbrannten
Die Bäume bald für Muthwill schalten.
Als die von Cronberg das vernahmen
Sie sich darauf nich lang besannen
Und boten bald dem Feind die Spitz.
Doch geriets nicht wohl in erster Hitz,
Denn die von Frankfurt gar stark waren
Und wollten mit Sieg wieder heimfahren.
So kommt des Pfalzgrafen Horst zu Hand,
Der zu Oppenheim war, zugerannt;
Wohl mit anderthalbhundert Gleen
Auch Heerhörner und ein gross Gethön.
Schlugen sämmtlich in die Frankfurter frey
Schlugen's in die Flucht mit grossem Geschrei
Wie wohl der Frankfurter doch mehr war
Denn der Cronberger Schaar.
Der Zeit blieb dahz (daselbst) bald und schwind
Manch Frankfurter Mutter libes Kind.
Sechshundert wurden gefangen,
Zu Cronberg geführt zu Händen.
Also der Frankfurter beste Macht
Herniederlag in dieser Schlacht.
„Also schlug," sagt die limburger Chronik, „der kleine Hauff dengrossen Hauff nieder. Das war nicht Wunder, Dann der grosse Hauffeflöhe und der kleine stritte. O Frankfurt! Frankfurt! gedenke dieserSchlacht!" —
Neben die Schilderei aus der ältesten frankfurter Malerschulestellen wir die Darstellung eines Meisters der modernen kronbergerZunft, des Professors Norbert Schrödl: „Kampf Hartmuts VIII von Kron-berg und Johanns d. j. von Holzhausen um die abfahrende frankfurtergrosse Büsse."
Im Stadtarchive zu Frankfurt ist ein Verzeichnis über 612 Ge-fangene aufbewahrt, die später auf Stadtkosten ausgelöst wurden. Davonsassen in Kronberg: 218; die übrigen in Hanau, Babenhausen und ananderen Plätzen.
Bei den Frankfurtern war das Kriegsfeuer damit einstweilen aus-gebrannt. Die Zünfte zogen wohl vor: „bei ihrem Leisten zu bleiben."Zunächst wurde, am 2. Juni 1389, zu Heidelberg eine Sühne (Waffen-