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1 (1861) Die Grafen von Zollern und Burggrafen von Nürnberg
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Oheims Albrecht mit warmer Pietät gedachte und beidenfreigebig den Theil ihrer hinterlassenen irdischen Glücksgü-ter widmete, der ihnen nach der Ansicht der Zeit, zu ihremHeil und Frommen, noch im Tode nachfolgen konnte. Dennim Jahre 1366 verpflichtete Burggraf Friedrich V. dasKloster Heilsbronn zum Seelenheile beider, seines Vatersund seines Vaterbruders, eine tägliche Messe zu halten, dieJahrestage feierlich zu begehen und an dem Altare derheiligen drei Könige, wo ihr Sarg stand, ein ewig bren-nendes Licht zu unterhalten. Die geistlichen Herren, wel-che sich ungern umsonst zu bemühen pflegten, zu dieserPflichterfüllung desto mehr geneigt zu machen, verordneteder Burggraf zugleich, dieselben an den Tagen dieser Jah-resfeier mit seinem Brodte, mit Fischen und gutem Weinbestens zu bewirthen'. In ähnlicher Weise stiftete Burg-graf Friedrich V. seinem Vater und seinem Oheim auch imKloster zu Ebrach und im Deutsch-Ordens-Hause zu Nürn-berg eine Gedächtnißfeier 2.

1) Moo. III, Ho. 427, mit 4or lÄIsolisii ^slireszklil 1360.lUisc, II, 27. I4on. IV, 77.

2) Kox. Loioa IX, 142. 15S. 238. klon. IV, 83, 16S. ^.n-kuoltsbricli s. 0. NÄvk. Vorscli. VII, 167. 168.