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nicht gebrochen war, dieser vielmehr mehrere feste Plätzennd selbst die Wiener Neustadt noch inne hatte, so konntees ihm nicht an Gelegenheit fehlen, dem kaiserlichen Statt-halter herbe Verluste beizubringen. Dennoch gelang es die-sem, die gemachten Eroberungen bis an des Kaisers Nük-kchr ans Italien glücklich zu behaupten '.
Den Kaiser, der hiernach sich vom Januar bis April1237 persönlich in Wien aufhielt, unterstützte der Burggrafdann noch in den mannigfaltigen Einrichtungen, welche zumSchutze nnd znr innern Ordnung der eroberten OestcrreichischenBesitzungen getroffen wurden. Doch begleitete er den Kai-ser, da dieser sich von Wien hinweg begab, durch die Stci-crmark zur Heeressammlung in Augsburg und demnächstauf dem nochmaligen Zuge nach Italien. Hier finden wir,namentlich noch bei der langwierigen Belagerung Brcscia'S,den Burggrafen in der Umgebung des Kaisers; während die-sem inzwischen die schwächern Händen anvcrtrauctcn Oestcr-reichischen Eroberungen wieder verloren gingen
Zerwürfnis mit dem Kaiser und den Hohenstanfen.
Im September 1238, da der Kaiser die vergeblicheBelagerung BrcScia'S aufhob, wird der Burggraf Eonradzum letzten Mal in des Kaisers Umgebung erblickt. Erkehrte im.Jahre 1239 nach Deutschland zurück. Die wei-tern Zeugnisse von Ergebenheit des Burggrafen gegen denKaiser beschränken sich darauf, daß man in, Jahre 1242Conrads Sohn, den süngern Burggrafen Friedrich, am kai-serlichen Hofe zu Capua wieder auftreten sieht, und beide,
1) ^.dli. Ä. LeU. n. n. 0. 8. 111, diots 48. 50.
2) vss. 112. 113. »Ion. II, 15—25.